Weltmeister bei Spartak Moskau

So schlägt sich BVB-Leihgabe André Schürrle - wie sieht seine Zukunft aus?

Andre Schürrle im Trikot von Spartak Moskau
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Andre Schürrle im Trikot von Spartak Moskau

Wie schlägt sich Andre Schürrle bei Spartak Moskau und wie geht es im Sommer weiter mit dem BVB-Leihspieler?

  • Andre Schürrle steckt mit seinem Klub Spartak Moskau derzeit in der Krise. 
  • Im Sommer endet für ihn das Abenteuer Russland vorerst. 
  • Wie geht es danach für ihn weiter?

Moskau/Dortmund -  Am 30. Juni 2020 endet das Leihgeschäft zwischen Borussia Dortmund und Spartak Moskau. Dann ist Andre Schürrle (29) offiziell wieder ein Spieler des BVB. Doch wie schlägt sich der Weltmeister in der russischen Hauptstadt und gibt es überhaupt noch Hoffnung auf ein Comeback im schwarzgelben Trikot? 

Andre Schürrle: So läuft es für die BVB-Leihgabe bei Spartak Moskau

Mit dem bisherigen Saisonverlauf können weder Andre Schürrle noch sein Klub Spartak Moskau zufrieden sein, wie RUHR24.de* berichtet. Der russische Meister von 2017 befindet sich derzeit auf Rang 10 in der Tabelle und damit deutlich hinter den eigenen Erwartungen.  

Auch die Leihgabe von Borussia Dortmund spielt derzeit unter seinen Möglichkeiten. In 13 Ligaspielen erzielte Andre Schürrle immerhin noch 2 Tore und 4 Vorlagen. Zuletzt tauchte er jedoch regelmäßig ab. Spartak-Trainer Domenico Tedesco (34) quittierte die Leistung des 29-Jähren deshalb in den letzten Begegnungen mit einem Bankplatz. 

BVB: Kehrt Andre Schürrle im Sommer nach Dortmund zurück?

Ein Bewerbungsschreiben für eine BVB-Rückkehr sieht anders aus. Und doch könnte der Linksaußen im Sommer wieder in Dortmund anheuern. Bei den Westfalen besitzt Andre Schürrle noch einen gültigen und gut dotierten Vertrag bis Juni 2021

Sollte Spartak Moskau die Kaufoption für den zweimaligen deutschen Pokalsieger nicht ziehen, müsste der BVB einen neuen Abnehmer für Andre Schürrle finden. Kein einfaches Unterfangen, wie bereits die vergangene Sommertransferperiode zeigte. 

Andre Schürrle vom BVB: Sechs Klubs in acht Jahren 

Andre Schürrle ist in seiner Fußballerlaufbahn bereits weit herumgekommen. Länger als zwei Jahre blieb er jedoch nie bei einem Klub. Angefangen hat die Kariere des ehemaligen Nationalspielers 2011 beim FSV Mainz 05. Damals startete er gemeinsam mit Lewis Holtby (29) und Adam Szalai (32) durch. Ligaweit kannte man das Trio unter dem Namen "Bruchweg Boys." 

2013 folgte der Wechsel zu Bayer Leverkusen, ehe 2015 der FC Chelsea auf den talentierten Mittelfeldspieler aufmerksam wurde. In der Premier League zeigte die Formkurve von Andre Schürrle jedoch schnell nach unten, sodass er sich 2016 für den Schritt zurück in die Bundesliga entschied und zum VfL Wolfsburg wechselte. 

BVB: Andre Schürrle wird vom Rekordtransfer zum "Fehleinkauf"

Dort schien Andre Schürrle zu alter Stärke zurückzufinden. Das erkannte auch der BVB und schlug für die damalige Rekordsumme von 25 Millionen Euro zu. Unter seinem Entdecker und Förderer Thomas Tuchel (46) sollte sich Andre Schürrle in Dortmund zu einem Führungsspieler entwickeln. Doch es kam anders. 

Der 29-Jährige war beim Vizemeister immer wieder von Verletzungen geplagt und nur selten fit. Anfangs konnte "Schü", wie er von den BVB-Fans genannt wird, noch punktuell seine Klasse aufblitzen lassen, jedoch wurde er nach einigen schwachen Auftritten und Fehlschüssen schnell als "Fehleinkauf" abgestempelt.

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Andre Schürrle: Abstieg beim zweiten Anlauf in der Premier League 

Nach einem kleineren Umbruch im BVB-Kader 2019 verschlechterte sich die Aussicht auf Spielzeit für Andre Schürrle massiv. Er entschied sich für eine Leihe zum FC Fulham, der BVB stimmte zu. Zurück in der Premier League präsentierte sich Andre Schürrle wiederum etwas besser aufgelegt. 

Bei den "Cottagers" entwickelte er sich zur Stammkraft und erzielte in 24 Spielen immerhin 6 Tore. Den Abstieg in die Football League Championship (2. Liga) konnte er allerdings nicht verhindern. Im Sommer folgte dann der Schritt nach Russland.

BVB: Wie geht es mit Andre Schürrle weiter?

Was seine Zukunft angeht, zeigte sich Andre Schürrle zuletzt gelassen. Er verwies auf seinen bis 2021 gültigen Vertrag beim BVB. Dennoch sieht er die Wahrscheinlichkeit für eine Rückkehr nach Dortmund bei  "ganz wenigen Prozent". 

Er kann sich auch ein zeitnahes Karriereende vorstellen, wie er selbst im BILD-Podcast Phrasenmäher zugab. Realistisch ist jedoch, dass Andre Schürrle demnächst eine neue Herausforderung im Ausland annimmt. Möglicherweise ja weiterhin bei Spartak Moskau. 

Video: Wechsel von Emre Can zu Borussia Dortmund rückt näher

Zurzeit haben die Verantwortlichen beim BVB andere Baustellen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge verhandeln sie nämlich derzeit mit Juventus Turin über einen Transfer von Emre Can (26). Der Wechsel soll schon bald über die Bühne gehen.

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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