Watzke über möglichen Transfer

Auba-Wechsel? „Zu Bayern lassen wir ihn nicht“

München/Dortmund - Steht dem BVB ein erneuter Umbruch bevor? Hans-Joachim Watzke hat nun Stellung bezogen - und eine Sache klar gestellt.

Bei Borussia Dortmund wird es im Sommer offenbar keinen weiteren Umbruch geben. Hans-Joachim Watzke zeigte sich in der Sendung Doppelpass im TV-Sender Sport1 zuversichtlich in Bezug auf einen Verbleib von Trainer Thomas Tuchel und Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang. Zudem kündigte der BVB-Geschäftsführer an, keinen Star verkaufen und auch nur wenige neue Spieler holen zu wollen.

„Da zieht kein Gewitter auf. Wir haben uns auf seinen Wunsch verständigt, nach der Saison zu sprechen. Wo ist das Problem?“, fragte Watzke mit Bezug auf Tuchel: „Es ist ein Privileg, diesen Verein und diese Mannschaft zu trainieren. Und ich habe das Gefühl, dass er es genauso sieht.“ Man gehe „nicht mit der Grundhaltung in das Gespräch, das irgendwie zu beenden. Deshalb haben wir uns auch nicht mit Alternativen befasst.“

Im Fall von Aubameyang erachtet der BVB-Boss den provokanten Maskenjubel im Derby auf Schalke nicht als Vorbereitung eines Wechsels. „Das hat nichts damit zu tun, was im Juli ist. Ich gehe davon aus, dass er bei uns bleibt“, sagte Watzke: „Wenn Real oder Barcelona kommen, denkt er vielleicht darüber nach. Der Rest stellt für ihn sicher keine große Alternative dar. Und zu Bayern lassen wir ihn nicht.“

Auch sonst habe Dortmund „nicht vor, einen Leistungsträger abzugeben“, stellte Watzke klar: „Keiner von denen, die im Fokus sind, hat nur noch ein Jahr Vertrag.“ Damit gleichbedeutend sei aber, dass der BVB auch keine teuren Stars mehr verpflichten werde. „Wir haben schon zwei Transfers gemacht“, sagte Watzke mit Blick auf Ömer Toprak und Mahmoud Dahoud: „Und man muss auch schauen, was reinkommt. Schulden werden wir keine mehr machen.“

dpa

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