Halbzeit in der Serie A

Auf Maradonas Spuren: SSC Neapel ist Herbstmeister in Italien

Der SSC Neapel ist italienischer Herbstmeister.
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Der SSC Neapel ist italienischer Herbstmeister.

Der SSC Neapel spielt eine furiose Saison in Italien. Nicht wenige Tifosi hoffen, dass es dieses Mal klappen kann, 28 Jahre nach dem letzten Titel. In einer Kategorie sind sie schon jetzt besser als damals.

Crotone - Der SSC Neapel geht als Spitzenreiter der Serie A ins neue Jahr. Der Fußball-Club aus Süditalien gewann zum Auftakt des 19. Spieltags 1:0 (1:0) beim abstiegsbedrohten FC Crotone. Marek Hamsik (17. Minute) erzielte am Freitagabend das einzige Tor für die Gäste, die in der Europa League im Februar auf den Bundesligisten RB Leipzig treffen.

Neapel baute seinen Vorsprung auf Verfolger Juventus Turin auf vier Punkte aus. Das Team um die Weltmeister Sami Khedira und Benedikt Höwedes kann mit einem Sieg am Samstagabend bei Hellas Verona allerdings wieder bis auf einen Zähler an den Tabellenführer heranrücken.

Bisher musste sich der SSC Neapel nur einer einzigen Mannschaft geschlagen gegen: ausgerechnet Juventus Turin. Und ausgerechnet ihr verlorener Sohn, Gonzalo Higuain, erzielte den entscheidenden Treffer bei der 0:1-Heimpleite Anfang Dezember. Dennoch: Die Partenopei spielen die wohl stärkste Saison seit dem Zwangsabstieg 2006 und haben dieses Jahr das Zeug den Serienmeister aus Turin (sechs Mal in folge) in die Schranken zu weisen.

Marek Hamsik bastelt an seinem Legendenstatus.

Marek Hamsik: der neue Maradona?

Helfen soll dabei neben dem offensiven Dreigespann um Jose Callejon, Dries Mertens und dem gebürtigen Neapolitaner Lorenzo Insigne, vor allem Marek Hamsik. Der Slowake mit der markanten Irokesen-Frisur ist bei den Süditalienern seit knapp zehn Jahren aktiv und ist aktuell drauf und dran einen ähnlichen Legendenstatus wie der in der Bucht von Neapel vergötterte Diego Armando Maradona zu erlangen.

Dessen Torerekord hat er schon mal geknackt: Pünktlich zu Weihnachten erzielte Hamsik beim 3:2 gegen Sampdoria Genua den Siegtreffer und damit sein 116. Tor für Neapel - eins mehr als Maradonna. Um den eigenwilligen Argentinier auch vom neapolitanischen Olymp zu stoßen muss aber noch ein wenig mehr her: Der Scudetto - und ein europäischer Titel.

mh/dpa

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