„Finally Red“

Aus diesem verrückten Grund trägt Heiko Herrlich keine rote Kleidung

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„Back in black“: Leverkusens Coach Heiko Herrlich

Der Leverkusen-Coach schließt sich im finalen Auswärtsspiel nicht der Aktion „Finally Red“ an. Der verrückte Grund: Er möchte keine falschen Signale aussenden.

Leverkusen - Champions-League-Aspirant Bayer Leverkusen plagen vor dem letzten Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen weiter große Personalsorgen, vor allem in der Defensive. Zwar ist Linksverteidiger Wendell nach dreiwöchiger Verletzungspause ins Training zurückgekehrt. Er ist aber noch nicht fit für einen Einsatz von Beginn an. Die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Jonathan Tah (Muskelfaserriss) und Sven Bender werden weiterhin ausfallen. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Lars Bender offen, der wie sein Zwillingsbruder an Muskelbeschwerden leidet.

Mit „Finally Red“ nach Europa

Für einen Lacher sorgte Herrlich nach der Frage, ob er wie alle Bayer-Fans, die das Spiel unter das Motto „Finally Red“ stellen, am Samstag Rot tragen werde. Zum Hintergrund: Vor einem Jahr war der gesamte Heimbereich des Leverkusener BayArena im letzten Heimspiel in rot gekleidet, Bayer gewann das wichtige Derby gegen den 1.FC Köln - und sicherte sich den Klassenerhalt. Dieses Jahr wollen sie mit derselben Aktion nach Europa.

Herrlich will bei schwarz bleiben

„Ich habe für mich entschieden, dass ich bei Schwarz bleibe bei meiner Kampfausrüstung“, sagte Herrlich: „Zum einen kann ich Rot nicht unbedingt tragen, das macht mich sehr blass. Zum zweiten habe ich heute im WDR einen Bericht gehört, dass Frauen jetzt, wo Frühling ist, vermehrt Rot tragen. Und dass das unterschwellig Paarungsbereitschaft signalisiert. Und da habe ich gedacht: Wenn ich jetzt Rot auf der Bank trage, signalisiere ich vielleicht dem einen oder anderen auch Paarungsbereitschaft. Da habe ich Abstand genommen.“

dpa/bah

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