Vor dem DFB-Pokalfinale

Bayern-Kader: Zwei Wa­ckel­kan­di­daten mit dabei - ein Star fehlt

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Manuel Neuer und Thomas Müller stehen gegen Frankfurt im Kader. 

Thomas Müller und Manuel Neuer stehen für das DFB-Pokalfinale gegen die Eintracht aus Frankfurt im Kader. 

Torhüter Manuel Neuer (32) vom FC Bayern kommt seinem Comeback nach rund acht Monaten Verletzungspause immer näher. Der Kapitän der Nationalmannschaft wird im Kader des Rekordmeisters für das Finale im DFB-Pokal am Samstag gegen Eintracht Frankfurt stehen. Das bestätigten die Bayern am Freitagvormittag kurz vor der Abreise nach Berlin. 

Im Tor der Münchner wird aber Sven Ulreich erwartet. Wie Neuer reiste auch Thomas Müller nach seinem Magen-Darm-Infekt mit in die Hauptstadt. Nicht spielen kann neben Jerome Boateng und Arturo Vidal dagegen Arjen Robben, der wegen Adduktorenproblemen fehlen wird. Bundestorwarttrainer Andreas Köpke sieht Neuers Rückkehr mit Blick auf die WM in Russland positiv. "Wer auf der Bank sitzt, ist fit und belastbar", sagte er der Nürnberger Zeitung/den Nürnberger Nachrichten.

Lesen Sie hier, was Bobic heute zu seiner Kritik an den Bayern sagt

Tendenz für die WM?

Obwohl Neuer seit seinem Fußbruch im September ohne Einsatz ist, wurde er am Dienstag von Bundestrainer Joachim Löw ins vorläufige WM-Aufgebot berufen. Im Trainingslager in Südtirol (23. Mai bis 7. Juni) will sich Löw "ein Bild machen und offen und ehrlich mit ihm reden: Ist es möglich, die WM zu spielen?"

Der Weltmeister ist einer von vier Torhütern im Kader. Neben seiner etatmäßigen Nummer eins nominierte Löw dessen bisherigen Stellvertreter Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona, Leverkusens Bernd Leno und Kevin Trapp (Paris St. Germain). Bis zur Nominierung seines endgültigen, 23-köpfigen Aufgebots am 4. Juni muss Löw einen Torwart streichen.

Köpke lobt Neuers Rolle

"Manuel ist als Kapitän und als wichtiger, erfahrener Spieler einer, der der Mannschaft auch auf der Bank helfen würde", sagte Köpke, deshalb müsse man "bis zum Schluss alles versuchen". Neuer brauche, wie vor der WM 2014 gesehen, aber "nicht so viel Spielpraxis, um wieder reinzufinden". Im Notfall habe die Mannschaft mit ter Stegen "einen Supertorwart, der eine fantastische Saison gespielt hat".

sid

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