Der nächste Schweizer

Holt sich Borussia Dortmund diesen Juve-Star?

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Stephan Lichtsteiner (l.) - hier mit Torwartlegende Gianluigi Buffon (Mitte) - könnte schon bald seine Fußballschuhe für Borussia Dortmund schnüren. 

Roman Bürki, Marvin Hitz, dazu Spekulationen über Lucien Favre als neuen Trainer. Nun scheint sich der BVB den nächsten Schweizer gesichert zu haben- einen echten Hochkaräter.

Dortmund/Turin - Borussia Dortmund steht nach Medieninformationen vor einer Verpflichtung von Stephan Lichtsteiner. Nach übereinstimmenden Medienberichten aus der Schweiz und Italien soll sich der Dritte der Fußball-Bundesliga mit dem 34 Jahre alten Schweizer bereits einig sein. Demnach wird der 94-malige Nationalspieler in den kommenden Tagen beim Revierclub einen Ein-Jahres-Vertrag unterschreiben.

Der Rechtsverteidiger hatte unlängst nach sieben Jahren seinen Abschied von Juventus Turin verkündet: „Meine Zukunft wird ganz weit weg sein, das ist sicher.“ Der Vertrag beim italienischen Renommierclub läuft am Saisonende aus. Somit käme er ablösefrei in den Westen Deutschlands.

Zuvor hatte der Schweizer Blick über das Interesse der Borussia am Kapitän des Schweizer Nationalteams berichtet. 

Kommt mit Favre jetzt auch ein Schweizer Trainer?

Nach der Verpflichtung von Marwin Hitz vom FC Augsburg als Ersatztorwart hinter Bürki sowie Manuel Akanji wäre Lichtsteiner der vierte Schweizer beim BVB. Zudem wird seit Wochen über den Abschied des derzeitigen Trainers Peter Stöger diskutiert. Möglicher Nachfolger soll Medienberichten zufolge Lucien Favre sein, der von seinem derzeitigen Klub OSG Nizza bereits eine Freigabe erhalten soll, um für eine festgeschrieben Ablösesumme in den Ruhrpott zu wechseln.

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Stögers Aus nach der Saison ist zwar bislang noch nicht offiziell, die Spieler gehen aber von einem Trainerwechsel aus, wie BVB-Profi Sebastian Rode am Sonntag als Gast der "Sky"-Sendung "Wontorra" freimütig erzählte - wofür er sich sogleich einen Rüffel von Boss „Aki“ Watzke einhandelt. 

Rode sagte im TV: "So, wie er sich auch ausdrückt in der Kabine, gehen wir davon aus, dass wir nächste Saison einen neuen Mann haben werden.“ Mit Stöger wird vor allem eine durchwachsene Saison in Verbindung gebracht, in der auch einen Spieltag vor Schluss die Champions-League-Qualifikation noch nicht unter Dach und Fach ist. Der vorletzte Akt in einer Spielzeit, in der der Kader weit mehr Potenzial versprochen hatte, war das 1:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag.

dpa/SID/phk

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