Ärger um Fehlentscheidungen in der CL

Rom-Boss tobt: „Vielleicht würde das Finale Rom gegen Bayern heißen“

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Zum Verrücktwerden: Lorenzo Pellegrini und sein AS Rom hadern nach dem Aus im Champions League-Halbfinale auch mit der Leistung des Schiedsrichters.

Sie haben gekämpft, sie haben verloren - und sie wurden betrogen. So sehen die Bosse von AS Rom das bittere Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Liverpool. Nun soll der Videobeweis her.

Rom - Die AS Rom hat nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen den FC Liverpool den Einsatz des Video-Assistenten auch in der Königsklasse gefordert. „Es waren zwei Elfmeter, die uns nicht gegeben wurden, mit dem (Videoassistenten) VAR wäre das anders“, sagte Roms Sportdirektor Monchi. „Der italienische Fußball muss seine Stimme erheben, weil ich denke, dass all das nicht normal ist.“

Die Roma hatte zwar am Mittwochabend im Halbfinal-Rückspiel 4:2 gewonnen, konnte damit aber nicht die 2:5-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Der FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp zog damit ins Finale ein. „Mit der Technik würde das Finale vielleicht Rom gegen Bayern heißen“, sagte Monchi. Dem FC Bayern war beim Halbfinal-Aus gegen Real Madrid ebenfalls ein möglicher Elfmeter verweigert worden. Alle Highlights gibt es hier im Video.

Videobeweis in der Champions League - diese Hürden gibt es

Die Europäische Fußball-Union UEFA erklärte am Donnerstag auf Anfrage, sie beobachte die derzeitige Videobeweis-Testphase in mehreren Wettbewerben aufmerksam. „Wir sehen immer noch einige Unsicherheiten bei der Umsetzung“, sagte ein Sprecher. Vor einer möglichen Einführung in der Champions League sei es enorm wichtig, dass der Einsatzbereich, die Interpretation und die technische Unterstützung durch den Videobeweis für alle klar seien.

„Ein Olympiastadion wie im Märchen, ein Schiedsrichter wie ein Alptraum“, schrieb die Zeitung „Corriere dello Sport“. Rom-Coach Eusebio Di Francesco klagte über die verpasste Chance für „eine zweite magische Nacht“. Die Römer hatten große Hoffnungen, nach der Aufholjagd im Viertelfinale gegen den FC Barcelona noch mal ein Fußballwunder zu vollbringen. „Der Blitz schlägt nie zwei Mal an der gleichen Stelle ein“, kommentiere die Zeitung „Corriere della Sera“.

Presse lobt: „Rom fliegt raus, aber erhobenen Hauptes“

Schon beim Viertelfinal-Aus des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin gegen Real Madrid stand nach der Partie der Schiedsrichter in der Kritik. „Die Roma wäre mit dem VAR im Finale“, schrieb die Zeitung „La Repubblica“. Gleichzeitig lobten die Blätter den Kampfgeist und die „moralische Stärke“ des Teams. „Rom fliegt raus, aber erhobenen Hauptes.“

Alle strittigen Szenen gibt es auch in unserem Ticker noch einmal zum Nachlesen.

sid

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