Statistik belegt

Deswegen ist die Bundesliga die attraktivste Liga Europas

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Thomas Müller, Robert Lewandowski, Kingsley Coman und David Alaba spielen - laut einer Statistik - in der attraktivsten Liga Europas.

So mancher Fußballfan sieht in der englischen Premier League die attraktivste Liga Europas. Einer Statistik zufolge hat diesen Titel allerdings die Bundesliga inne. In dieser Kategorie sind wir Spitzenreiter.

München - Als in dieser Champions-League-Saison alle drei für die K.o.-Runde qualifizierten Bundesligateams an Klubs aus der englischen Premier League scheiterten, war die Ursache bei manchen Fußballfans schnell gefunden. Die Bundesliga habe schlicht nicht die finanziellen Möglichkeiten, um mit den Vereinen von der Insel mithalten zu können. Zugegeben, sowohl das Aus des FC Bayern gegen Liverpool als auch das von Borussia Dortmund gegen Tottenham Hotspur war verdient, das krachende Scheitern von Schalke 04 gegen Manchester City sowieso. 

Unterm Strich ergibt sich für die Bundesliga ein desaströses Abschneiden aus den direkten Duellen mit der Premier League: Ohne Sieg und mit 3:17 Toren verabschiedeten sich die deutschen Teams aus dem Achtelfinale der Königsklasse. Mittlerweile sind in den europäischen Wettbewerben jeweils nur noch vier Teams vertreten. Von acht Klubs kommen dabei vier aus England - doch in der Premier League wird nicht der attraktivste Fußball gespielt, zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Statistik. 

Deswegen ist die Bundesliga die attraktivste Liga Europas

Die meisten Stadionbesucher sowie die Fans vor den TV-Bildschirmen wollen ein chancenreiches Spiel sehen. Kaum jemand wünscht sich ein langweiliges 0:0. Die Menge an erzielten Toren scheint also durchaus ein wichtiges Kriterium für die Bewertung der Attraktivität eines Fußballspieles zu sein. Und möchte man möglichst viele Treffer bejubeln, ist man in der Bundesliga am besten aufgehoben.

Denn in der höchsten deutschen Spielklasse zappelt der Ball im Vergleich zu den fünf großen Ligen Europas am häufigsten im Netz. In den bisherigen 30 Spieltagen sind im Schnitt pro Partie 3,13 Treffer gefallen. Dahinter folgt die Premier League mit lediglich 2,83 Toren pro Spiel.

Tore pro Spiel: Bundesliga die attraktivste Liga Europas

Auf den weiteren Plätzen liegen die italienische Serie A mit Cristiano Ronaldo (2,66) und die spanische Primera Division mit Lionel Messi (2,60). Mit nur 2,53 Treffern pro Partie liegt die französische Ligue 1 im Vergleich mit den Top-Fünf-Ligen Europas auf dem letzten Rang - und das trotz der 95 Treffer durch die Star-Truppe von Paris Saint-Germain, die unter anderem über Abstiegskandidat Guingamp mit 9:0 hinüberfegte. 

In der Bundesliga kommt der Fan also vollends auf seine Kosten. Erst am vergangenen Spieltag bekamen die Zuschauer bei den Partien FC Augsburg gegen den VfB Stuttgart (6:0), FSV Mainz 05 gegen Fortuna Düsseldorf (3:1), FC Schalke 04 gegen TSG Hoffenheim (2:5) und SC Freiburg gegen Borussia Dortmund (0:4) pro Partie mehr Tore zu Gesicht, als der Ligadurchschnitt. Der Trend zu torreichen Partien in der höchsten deutschen Spielklasse scheint also weiterhin zu bestehen. 

Andreas Schmid

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