Wechsel-Debatte in Dortmund

Aki Watzke spricht über Winter-Transfers: Diese Wechsel plant der BVB im Januar

Der BVB steht als Bundesliga-Fünfter nicht dort, wo er hin möchte. Im Januar öffnet das Fenster für Transfers, Verstärkungen wären möglich. Das sagt Hans-Joachim Watzke.

Dortmund – Borussia Dortmund* läuft den eigenen Ansprüchen in der Bundesliga hinterher. Als Tabellenfünfter beendet der BVB das Jahr 2020 und wäre damit am Saisonende nicht für die Champions League qualifiziert. Die Forderungen nach Verstärkungen werden vonseiten der Fans immer lauter, nun hat sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) zu Transfers im Januar geäußert, wie RUHR24.de* berichtet.

NameHans-Joachim Watzke
Geboren21. Juni 1959 (Alter 61 Jahre), Marburg
EhepartnerinAnnette Watzke
KinderAndre Watzke, Katharina Watzke
VereinBorussia Dortmund
Position beim BVBGeschäftsführer

BVB: Erling Haaland und Emre Can wechselten im Januar 2020 zu Borussia Dortmund

Im Januar 2020 ging der BVB auf Shoppingtour. Erling Haaland* (20) und Emre Can (26) wechselten zu Borussia Dortmund. Beide zählen auch heute noch zum Stammpersonal der Schwarz-Gelben.

Auch in der Vergangenheit schlug der BVB immer wieder im Januar auf dem Transfermarkt zu. Leonardo Balerdi (21), Manuel Akanji (25), Michy Batshuayi (27) oder Kevin Kampl (30) sind einige Beispiele. Doch die Corona-Pandemie hat allen Vereinen zugesetzt, auch Borussia Dortmund.

BVB: Hans-Joachim Watzke und Borussia Dortmund rechnen mit hohen Verlusten

„Wir befinden uns inmitten der Corona-Pandemie mit den daraus resultierenden Einnahme-Ausfällen über einen langen Zeitraum hinweg“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber der Funke Mediengruppe. Bereits im Oktober rechnete der BVB einen möglichen Verlust von bis zu 75 Millionen Euro für das Jahr 2020 aus.

Dementsprechend tätigte der BVB bereits im Sommer 2020 nur eine Verpflichtung für eine hohe Millionensumme. Jude Bellingham* (17) kam für eine Ablöse von 23 Millionen Euro von Birmingham City. Womöglich wären weitere Transfers getätigt worden, wenn Jadon Sancho (20) den Verein für kolportierte 120 Millionen Euro verlassen hätte. Doch so viel bot Manchester United letztlich nicht.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich zu möglichen Transfers bei Borussia Dortmund geäußert. Das Transferfenster öffnet im Januar.

Dass Borussia Dortmund auf einigen Positionen durchaus Bedarf besitzt, zeigte vor allem das DFB-Pokal-Spiel des BVB bei Eintracht Braunschweig am Dienstag (22. Dezember). Die U23-Tormaschine Steffen Tigges (22) feierte unter BVB-Trainer Edin Terzic (38) ihr Debüt*. Erling Haaland (20) und Youssoufa Moukoko (16) fehlten als potenzielle Kandidaten für die Sturmspitze verletzt.

BVB: Borussia Dortmund wird immer wieder mit Transfers in Verbindung gebracht

Zuletzt setzte der BVB des Öfteren auf ein System ohne eine echte Spitze, Kapitän Marco Reus (31) oder Julian Brandt (24) agierten im Sturm, lieferten aber keinen Beweis dafür, dass sie regelmäßig auf dieser Position eingesetzt werden sollten. Sportdirektor Michael Zorc (58) machte aber mit drei Gründen klar, warum der BVB keinen Ersatz für Erling Haaland* holt.

Zwar wird Borussia Dortmund immer wieder mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht, wie etwa Ander Barrenetxea (18) von Real Sociedad, den der BVB beobachten soll*. Konkrete Hinweise auf einen Transfer gibt es aber nicht. Das hat einen guten Grund, wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke jetzt verrät.

Mit Blick auf die Finanzlage des Klubs während der Corona-Pandemie malt Hans-Joachim Watzke ein düsteres Szenario für das kommende Transferfenster im Januar: „Der kommende Transferwinter wird als solcher bei uns vor diesem Hintergrund kaum stattfinden.“

BVB: Hans-Joachim Watzke zerstört die Hoffnung der Fans auf einen Transfer im Januar

Damit macht der BVB-Geschäftsführer die Hoffnung der Fans zunichte, die für den Januar noch auf Verstärkungen für Borussia Dortmund gehofft hatten, um im Jahr 2021 in der Bundesliga wieder anzugreifen.

Aber womöglich brauchen die Schwarz-Gelben diese ja auch gar nicht. BVB-Trainer Edin Terzic nennt den konkreten Plan für das Comeback von Erling Haaland* im Januar. Mit der Tormaschine läuft es bei Borussia Dortmund erwiesenermaßen besser. Wenn der Norweger schnell zu seiner Top-Form findet, dürften die Westfalen auch wieder in der Bundesliga-Tabelle klettern. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Kirchner/Neundorf/Kirchner-Media

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