Champions League, 5. Spieltag

Leipzig bejubelt erstmaligen Einzug ins Achtelfinale -BVB ohne Chance in Barcelona

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RB Leipzig jubelt, weil man erstmals ins Achtelfinale eingezogen ist.

Borussia Dortmund bekam in Barcelona eine Lehrstunde von Lionel Messi und muss um den Einzug ins Achtelfinale bangen. RB Leipzig erkämpfte sich dagegen in der Nachspielzeit seine Premiere in der K.o.-Runde.

Während der BVB nach dem 1:3 (0:2) beim FC Barcelona nicht nur einen Sieg über Slavia Prag, sondern auch Schützenhilfe braucht, darf Leipzig das glückliche 2:2 (0:1) gegen Benfica Lissabon wie einen Sieg feiern.

Emil Forsberg mit einem Doppelpack in der 90. (Foulelfmeter) und 96. Minute rettete die lange erschreckend schwach spielenden Leipziger. Pizzi (20.) und Carlos Vinicius (59.) hatten die Tore für die Portugiesen erzielt.

Champions League: Messi-Show lässt Dortmund in Barcelona staunen

In Barcelona durfte der angezählte BVB-Trainer Lucien Favre über die Messi-Show staunen. Der beste Fußballer der Welt lieferte in seinem 700. Spiel für Barca eine weitere Demonstration seiner Extraklasse. Das 1:0 legte er Luis Suarez auf (29.), das 2:0 erzielte er nach genialer Kombination mit dem Uruguayer selbst (33.). Es war sein 613. Tor für die Katalanen. Beim 3:0 von Antoine Griezmann war Messi dann wieder Vorbereiter (67.).

"Jetzt haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand", sagte Mats Hummels, dem zwei entscheidende Fehlpässe unterliefen, frustriert. Das einzige Tor der Gäste vor 90.071 Zuschauern erzielte der eingewechselte Jadon Sancho (77.).

"Sehr gut" zu verteidigen, clever und mutig nach vorne zu spielen - das alles hatte Favre seiner Mannschaft aufgetragen. Die einem Ultimatum gleichende Ansage seines Vorgesetzten Hans-Joachim Watzke hatte der Schweizer äußerlich ganz locker genommen: "Druck ist immer da." Und der wird nicht weniger: Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es zu Hertha BSC, eine weitere Niederlage, und Favre dürfte in Dortmund nicht mehr zu halten sein.

Champions League: Leipzig enttäuscht lange und darf dennoch jubeln

In Leipzig enttäuschten die Gastgeber vor 38.339 Zuschauern über weite Strecken der Partie. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zeigte zunächst nicht den absoluten Siegeswillen, spielte gerne quer und fand nur schwer ins Spiel. Forsberg (6.) nach schöner Einzelaktion und Timo Werner (12.) nach Rückpass von Konrad Laimer hatten die ersten Möglichkeiten, ließen aber im Abschluss den letzten Willen vermissen.

Die Gäste warteten geduldig auf ihre Gelegenheiten und schlugen dann eiskalt zu. In der 20. Minute sah auch Ampadu nicht gut aus. Nach einem Flachpass von Adel Taarabt bekam Upamecano schließlich den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und Pizzi schoss zur überraschenden Führung der Gäste ein.

Hektisch wurde es in der 35. Minute, als die Leipziger Zuschauer nach einer Attacke von Benficas Alex Grimaldo gegen Nkunku lautstark Strafstoß forderten, doch der spanische Schiedsrichter Diego Barbero entschied VAR-Überprüfung . Kurz darauf zwang Forsberg Lissabons Keeper Odisseas Vlachodimos zu einer Großtat. Im Nachsetzen netzte Marcel Sabitzer ein, doch der Österreicher stand klar im Abseits.

Im zweiten Durchgang drängten die Leipziger auf den Ausgleich. Nach einem Freistoß von Nkunku verlängerte Upamecano den Ball ins Tor, doch zuvor war Leipzigs Abwehrmann zu hart gegen Lissabons Keeper eingestiegen. Nagelsmann stellte mit der Herausnahme von Ampadu von Vierer- auf Dreierkette um, erhöhte den Druck, doch vor allem Benfica-Keeper Vlachodimos wuchs über sich hinaus und war immer wieder zur Stelle. Forsberg in der Nachspielzeit aber auch.

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