Sechs Punkte Vorsprung

BVB-Antreiber über den Meisterkampf mit dem FC Bayern: „Probleme entstehen erst im Kopf“

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Trainingslager Borussia Dortmund: Axel Witsel und seine Teamkollegen bereiten sich auf die Rückrunde vor.

Zum Ende der Bundesliga-Hinrunde konnte der FC Bayern sportlich überzeugen, der Rückstand auf Tabellenführer Dortmund ist geschrumpft. Bekommt der Rivale nun das große Zittern?

Dortmund/München - Mittelfeldantreiber Axel Witsel von Borussia Dortmund misst dem Rückrunden-Auftakt des Tabellenführers bei RB Leipzig am nächsten Samstag (Anstoß: 18.30 Uhr) eine wegweisende Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf zu. "Unser Ziel kann nur lauten, dort zu gewinnen um direkt wieder in einen positiven Lauf zu kommen. Ein Sieg würde uns einen enormen Schub geben", sagte der Belgier gegenüber dem kicker. Dortmund liegt vor Beginn der Rückrunde sechs Punkte vor Rekordmeister Bayern München.

Der Vorsprung auf den Titelverteidiger beträgt nunmehr sechs Punkte, nachdem der Abo-Meister gegen Ende der Rückrunde sportlich wieder in die Spur fand. "Du musst dein Ding durchziehen und zu jeder Zeit und in jeder Situation cool bleiben. Probleme entstehen erst, wenn du sie in deinem Kopf zum Thema machst. Das dürfen wir gar nicht erst zulassen", fordert Witsel (30) im Hinblick auf den ewigen Rivalen.

Axel Witsel (BVB): „Wir dürfen uns nichts vormachen“

Witsel gab sich grundsätzlich "überzeugt davon, dass es ein gutes Jahr werden kann" für den BVB, es herrsche eine ganz besondere Atmosphäre rund um diesen Verein, und die brauchst du auch, wenn du etwas Großes erreichen möchtest". Zugleich mahnte der Mittelfeldspieler: "Wir dürfen uns nichts vormachen, wir müssen die zweite Hälfte der Saison exakt so angehen wie wir es in der Hinrunde gemacht haben. Ein Spiel nach dem anderen. Alles andere bringt nichts."

Eine "sehr große" Rolle bei der Entwicklung der Mannschaft zu einem Meisterschaftsanwärter spricht Witsel Lucien Favre zu. Dieser sei "ein herausragender Trainer, der immer daran interessiert ist, dass wir besser werden". Speziell für die jungen Spieler sei der Schweizer "extrem wertvoll, wenn sie spüren, dass da jemand ist, der sich um sie kümmert".

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SID/PF

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