Er wollte ihn nicht einmal begrüßen

Im Flieger: Ehemaliger FCB-Profi weigert sich neben Ex-Präsident zu sitzen 

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Irans Ex-Präsident: Mahmud Ahmadinedschad.

Ex-Bayern-Spieler Ali Daei hatte die Möglichkeit, neben Irans Ex-Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu sitzen und schlug diese vehement aus. Seine Begründung ist eindeutig.

Teheran - Der frühere Bundesligaprofi Ali Daei hatte während eines Fluges nach eigenen Angaben „einfach keine Lust“ auf einen Sitzplatz neben Irans Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad. „Ich hatte einfach keine Lust, ihn zu treffen, nicht mal zu begrüßen (...) geschweige denn mit ihm zu plaudern“, sagte Daei am Montag. Er bestätigte damit auch einen Zeitungsbericht vom Wochenende, wonach der iranische Fußball-Rekordtorjäger sich geweigert hatte, während des Inlandsfluges neben Ahmadinedschad zu sitzen.

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Er sei zwar nicht politisch, aber mit Ahmadinedschad verbinde ihn nichts. „Ich bin nicht der Typ der vielen Worte, sondern des Handelns“, sagte Daei. „Daher mag ich auch keine Typen, die (wie Ahmadinedschad) nur reden“, ergänzte der 49-Jährige. Daei war letzte Woche nach einem Spiel seines Teams Saipa Alborz in Südiran zufällig mit Ahmadinedschad in einem Flieger.

Wurde Daei wegen Ahmadinedschad entlassen?

Daei gilt seit Jahren als Kritiker von Ahmadinedschad. Vor allem hatte er dem Ex-Präsidenten mehrmals unterstellt, dass er 2009 seine Entlassung als Trainer der iranischen Nationalmannschaft angeordnet hatte, was der iranische Fußballverband dementierte. Der Hardliner Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 Präsident der islamischen Republik. Sein Atom- und Anti-Israel-Kurs führten damals zu zahlreichen Sanktionen gegen den Iran.

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Daei ist mit 149 Einsätzen Irans Rekordnationalspieler und mit 109 Toren auch weltweit der treffsicherste Schütze in Länderspielen. Daei spielte zwischen 1997 und 2002 in der Bundesliga für Arminia Bielefeld, Bayern München und Hertha BSC. Als Trainer wurde er 2017 Meister mit Saipa.

dpa

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