Dortmund-Juwel

Das besagt die geheime Klausel in Haalands Vertrag beim BVB

Nach zwei Spieltagen und fünf Toren ist der Hype um Sturmtalent Erling Haaland enorm. Doch was hat es mit der Geheimklausel im Vertrag auf sich?

  • Der 1,94 m große Norweger gilt als Riesentalent
  • Haaland kam in der Winterpause für 20 Millionen Ablöse aus Salzburg
  • Vater Jan-Inge Haaland berät seinen Sohn und war früher selbst Profi

Dortmund - Erling Haaland legte in der Bundesliga einen Raketenstart hin. Bei seinem Debüt für Dortmund im Duell mit Augsburg am 18. Spieltag schoss er nach seiner Einwechslung binnen 23 Minuten einen Dreierpack. Eine Woche später gegen Köln legte der hochtalentierte Sturmtank nach: Doppelpack in gerade einmal 22 Minuten. Wieder nach einer Einwechslung. 

Besser kann man kaum bei seinem neuen Klub starten. Und das junge Sturmjuwel der Dortmunder ist damit schon jetzt Rekordhalter: Fünf Tore in den ersten 57 Minuten Spielzeit - das schaffte vor ihm in der Bundesliga-Geschichte niemand. Der Hype um den Norweger ist jetzt im Pott natürlich riesengroß: Wie die Sport-Bild berichtet, verkaufte der BVB in den ersten Wochen des Jahres bereits 5000 Haaland-Trikots mit der Nummer 17.

Haaland: Es gibt eine geheime Vertragsklausel

Jan Åge Fjørtoft, Freund der Familie und Ex-Eintracht Frankfurt-Spieler, verriet gegenüber der Sport-Bild, dass Haalands Entscheidung für den Wechsel nach Dortmund vor allem eine Sportliche war: „Erling ist durch seinen Vater top beraten. Sie haben nie das größte Angebot angenommen, sondern immer das beste für die Entwicklung. Sie haben sich vor einem Jahr bewusst für Salzburg entschieden statt für Juventus oder andere Top-Vereine, weil sie es im Sinne der Karriere für das Beste hielten. So ist es jetzt auch mit Dortmund“. Haaland war auch beim FCB ein Thema.

Doch jetzt kam heraus: Haaland hat eine Ausstiegsklausel von 75 Millionen Euro im Vertrag! Wie die Sport-Bild berichtet sind Vater Alf-Inge Haarland und Berater Mino Raiola ursprünglich sogar mit einer Ausstiegsklausel-Forderung von unter 50 Millionen Euro in die Verhandlungen gegangen. Die habe der BVB aber abgelehnt und nachverhandelt - bei 75 Millionen einigte man sich. Spannendes Detail: Diese Klausel zieht noch nicht in diesem Sommer. 

Haaland hat schon jetzt eine Riesen-Fangemeinde, auf Instagram verzeichnet er 1,4 Mio. Abonnenten:

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Haaland: Er hält sich alle Möglichkeiten offen

Das Türchen zu einem absoluten, europäischen Top-Club bleibt damit aber offen. Die Entscheidung darf nicht verwundern, denn: bei seiner Form kann es schnell gehen, dass die ganz großen Clubs auf der Matte stehen. Und die Erfahrung zeigt, wie vor allem junge Spieler oft reagieren, wenn sie gehen möchten, aber nicht dürfen. Für solche Eskapaden sei Haaland nicht der Typ, weiß Fjortoft: „Erling ist ein bodenständiger Junge. Er hat keine auffällige Frisur, braucht keine schnellen Autos und feiert keine großen Partys. Er ist in Dortmund, um Fußball zu spielen und um dort einen Weg einzuschlagen, wie es zum Beispiel schon Robert Lewandowski beim BVB gelungen ist.“ 

Und dennoch: Mit der Entscheidung für eine Ausstiegsklausel vermeidet Haaland von vornherein, überhaupt in Versuchung zu kommen, einen Wechsel forcieren zu wollen. Ein unschönes Chaos wie zu Zeiten von Dembélé, der zu Barca wechseln wollte und trotzig das Training schwänzte, braucht in Dortmund niemand. 

Währenddessen läuft das Transferkarussell in der Bundesliga weiter: Dortmund hat sich jetzt auch die Dienste von Emre Can gesichtert. Leroy Sané hingegen soll plötzlich Zweifel am Wechsel zu Bayern haben. Und auch das Trainerkarussell dreht sich wieder

Außerdem ist Ole Gunnar Solskjaer offensichtlich noch mächtig sauer auf Erling Haaland. Wieder trat er gegen ihn nach, doch das ließ der BVB-Shootingstar nicht auf sich sitzen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Bernd Thissen

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