„Man weiß ja, dass die Bayern dann eh großzügig sind“

Hat Kovac zu kurz überlegt? Hitzfeld sagte 2007 in rekordverdächtiger Zeit zu

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Ottmar Hitzfeld

Für den früheren Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld ist der heiß diskutierte Transfer seines Kollegen Niko Kovac zum deutschen Fußball-Rekordmeister nach München kein Aufreger-Thema.

Dass Kovac „nicht lange überlegt, ist auch klar. Das war auch bei mir 2007, als Uli Hoeneß anrief. Ich sagte damals innerhalb von 20 Sekunden zu“, sagte Hitzfeld der Schweizer Zeitung „Blick“ (Freitag) in einem Interview. Und das alles ohne Verhandlung: „Man weiß ja, dass die Bayern dann eh großzügig sind.“

Der heute 69 Jahre alte Hitzfeld hatte nach seiner Zeit bei den Bayern von 2008 bis 2014 die Schweizer Nationalmannschaft trainiert. Kovac ist derzeit noch Chefcoach bei Eintracht Frankfurt; Mitte April war sein Wechsel zum FC Bayern München bekannt gegeben worden.

„Eine gute Wahl“

Laut Kovac war der Deal mit dem Branchenprimus am 12. April innerhalb von 24 Stunden perfekt gemacht worden. Eintracht Frankfurt hatte sich danach sehr verärgert über die Vorgehensweise der Bayern bei der Veröffentlichung der Kovac-Verpflichtung gezeigt. Die Bayern-Bosse konterten die Vorwürfe.

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Für Hitzfeld ist Kovac „eine gute Wahl. Er kennt den Druck bei Bayern als Spieler und die Menschen Hoeneß und Rummenigge. Er spielte 2001 bis 2003 unter mir. Mich beeindruckte, dass er ein Leader war, obwohl er keinen Stammplatz hatte“, betonte Hitzfeld. Für ihn sei Kovac „charakterlich einwandfrei“.

dpa

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