Bundesliga

Augsburgs Finnbogason lässt Lehmann bei Co-Trainer-Debüt jubeln

Jens Lehmann saß beim FC Augsburg zum ersten Mal als Co von Trainer Manuel Baum an der Seitenlinie.
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Jens Lehmann saß beim FC Augsburg zum ersten Mal als Co von Trainer Manuel Baum an der Seitenlinie.

Mit ihrem neuen Co-Trainer Jens Lehmann und dank eines Dreierpacks des herausragenden Alfred Finnbogason hat der FC Augsburg seine Negativspirale gestoppt.

Update vom 9. April 2019: Mitten im Abstiegskampf wirft der FC Augsburg Trainer Manuel Baum und Co-Trainer Jens Lehmann raus.

Augsburg - Nach zehn Bundesliga-Spielen ohne Sieg setzten sich der abstiegsgefährdete FC Augsburg vollkommen verdient und ungefährdet mit 3:0 (2:0) gegen den FSV Mainz 05 durch. Augsburg verschaffte sich damit etwas Luft im Tabellenkeller, während die enttäuschenden Mainzer den Anschluss an die internationalen Ränge verpassten.

Bei Dauerschneefall zeigte der Isländer Finnbogason bemerkenswerte Coolness und auch Feingefühl. Der Torjäger verwandelte erst zwei Handelfmeter in der 8. Minute und in der 34. Minute (nach Videobeweis) eiskalt und setzte dann gekonnt mit dem Außenrist in der 54. Minute einen dritten Treffer drauf. Damit ebnete er den Weg zum ersten Bundesliga-Heimsieg des FCA seit Ende September und dem überhaupt ersten Erfolg seit Ende Oktober.

Augsburg vom Start weg stark

Augsburg verdiente sich die wichtigen drei Punkte mit Entschlossenheit und großer Bereitschaft. Lehmann, der seinen Platz auf der Augsburger Bank erst einige Sekunden nach dem Anpfiff eingenommen hatte, verfolgte das Geschehen neben Manager Stefan Reuter überwiegend zurückhaltend. Es war Lehmanns erster Bundesliga-Auftritt in offizieller Rolle, seit er im Mai 2010 letztmals im Tor des VfB Stuttgart stand.

Augsburg war von Beginn an die aktivere Mannschaft, die frühe Führung daher auch gerechtfertigt. Bei der Elf von Trainer Manuel Baum war zwar eine gewisse Nervosität angesichts der brisanten sportliche Lage unverkennbar, doch vor allem mit Kampf und Physis, aber auch spielerischen Elementen in der Offensive, machte der FCA dies auf schmierigem Untergrund wett. Von den Mainzern kam zunächst gar nichts, der erste Durchgang war indiskutabel.

Schwaben stecken Turbulenzen gut weg

Neben den Treffern von Finnbogason hatte der FCA vor der Pause noch gute Möglichkeiten durch Michael Gregoritsch (11., 32.) und Andre Hahn (35.). Mainzer Chancen vor dem Wechsel: nahezu Fehlanzeige. Das Missgeschick von Danny Latza, der mit einem Teamkollegen zusammenprallte und verletzt raus musste, passte zum Gesamteindruck.

Den Schwaben war auch wenig von den Turbulenzen anzumerken, die die Tage vor dem Spiel geprägt hatten. Während Lehmanns Verpflichtung ein bunter Farbtupfer war, hatten die Suspendierungen von Martin Hinteregger und Caiuby für große Aufregung gesorgt. Gegen Mainz aber hatte der FCA bereits in der zweiten DFB-Pokalrunde zu Hause gewonnen.

Die Rheinhessen von Trainer Sandro Schwarz, mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet, übernahmen Anfang des zweiten Durchgangs etwas mehr Initiative. In diese Phase hinein setzte jedoch der FCA einen Klassekonter, den Finnbogason überragend vollendete. Danach fanden die 05er nicht mehr ins Spiel zurück und hätten auch noch höher verlieren können.

SID

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