Intensives Gespräch

Verlässt James den FC Bayern? Sein Nationaltrainer legt ihm diesen Verein nahe

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James Rodriguez ist aktuell Spieler des FC Bayern - und im Sommer?

Das wird dem FC Bayern nicht gefallen: James Rodriguez weilt bei der Nationalmannschaft Kolumbiens und da gibt es offenbar jemanden, der dem Mittelfeldstar einen Wechsel schmackhaft machen möchte.

  • James ist noch bis zum 30. Juni 2019 von Real Madrid ausgeliehen
  • Der FC Bayern besitzt eine Kaufoption in Höhe von kolportierten 42 Millionen Euro
  • Unter Real-Trainer Zinedine Zidane suchte James den Ausweg nach München
  • Cristiano Ronaldo und Kolumbien-Trainer Queiroz möchten James Juventus Turin schmackhaft machen

Update vom 25. März, 16.45 Uhr: Bleibt James Rodriguez über die Saison hinaus in München? Oder sucht der Mittelfeldstar nach einer neuen Herausforderung? Bis diese Fragen geklärt sind, wird es vermutlich noch dauern. Es gibt einige Topklubs, die einen Transfer des kolumbianischen Spielgestalters in Betracht ziehen. Einer davon soll der italienische Serienmeister Juventus Turin sein. 

Wie Don Balon nun berichtet, könnten die Chancen bei Rodriguez in dieser Hinsicht etwas besser geworden sein. Dem Bericht zufolge nutzt Carlos Queiroz, Nationaltrainer von James in Kolumbien, in diesen Tagen die Möglichkeit seinem Schützling einen Wechsel nach Italien schmackhaft zu machen. So habe der Portugiese seinem Spieler in einem intensiven Gespräch dazu geraten, sich der „Alten Dame“ anzuschließen. 

James: Darum warnt ihn sein Nationaltrainer vor einer Real-Rückkehr

Darüber hinaus habe Queiroz dem Star seiner Mannschaft nicht nur abgeraten, beim FC Bayern zu bleiben, sondern ihn auch vor einer Rückkehr zu Real Madrid gewarnt. Bei den „Königlichen“ würden Fehler kaum toleriert und außerdem kümmere man sich bei dem CL-Seriensieger nicht um das Wohlergehen seiner Akteure. Queiroz hat die Königlichen in der Saison 2003/2004 selbst gecoacht.

Nationaltrainer Carlos Queiroz rät James Rodriguez zu einer Sache nicht: der Rückkehr zu Real Madrid.

Gut möglich, dass Queiroz selbst auch von seinem portugiesischen Landsmann Cristiano Ronaldo den Auftrag bekommen hat, James Rodriguez ins Gewissen zu reden: Schließlich gilt der mehrmalige Weltfußballer selbst als großer Fan seines ehemaligen Teamkameraden und möchte diesen im Sommer bei Juventus begrüßen. 

Keine Lust auf die Bayern? James offenbar vor Flucht nach Italien

Update vom 19. März, 13.35 Uhr: Bleibt er oder geht er? Die Zukunft von James Rodriguez ist weiterhin ein Rätsel für sich. Ein verzwicktes Puzzle, dessen Lösung wohl nur die wenigsten kennen. Nun vermeldet die „Marca“, dass der Kolumbianer einen Verbleib in München nicht in Betracht zieht. 

Der Mittelfeldspieler soll offenbar ein Gespräch mit Real-Boss Florentino Perez und Trainer Zinedine Zidane anstreben, in dem eine mögliche Rückkehr besprochen werden soll. Insbesondere seine Einsatzmöglichkeiten unter Zidane will der 27-Jährige so erahnen. Sollte der Franzose seinen Finger senken, will James nach Marca-Informationen nach Italien fliehen.      

Als Favoriten auf einen Transfer gelten demnach Juventus Turin und der SSC Neapel. 

Zidane-Rückkehr zu Real Madrid: Bleibt James jetzt bei den Bayern?

Update vom 12. März, 15.38 Uhr: „Zizou“ ist zurück! Ist damit eine Rückkehr von James Rodriguez nach Madrid endgültig vom Tisch? Der Franzose hatte in seiner ersten Amtszeit den Kolumbianer oftmals außen vor gelassen. Die Spitze des Eisbergs: Im Champions League Finale 2017 tauchte der Name des 27-Jährigen erst gar nicht auf dem Spielberichtsbogen auf.

Danach ergriff James die Flucht an die Isar. Nach Startschwierigkeiten blühte der Zauberfuß unter Jupp Heynckes vollends auf. Die James-Welt schien perfekt, ehe im Sommer Niko Kovac als Trainer verpflichtet wurde. Das Selbstbild des Kolumbianers bröckelte: Fortan fand sich der Strippenzieher meist auf der Bank wieder. James bockte und betonte öffentlich seine enge Verbindung nach Madrid. Plötzlich standen die Zeichen auf Abschied, ein Wechsel nach Leihende war zu diesem Zeitpunkt unwahrscheinlich.

Doch Zeiten ändern sich. Während Niko Kovac seinem Schützling immer häufiger das Vertrauen schenkt, installierte Real kurzerhand Zinedine Zidane als Cheftrainer. Der Franzose soll seinen Amtsantritt an mehrere Bedingungen geknüpft haben. Eine davon besagt offenbar, dass James nicht als Spieler nach Madrid zurückkehren soll, wie die Marca berichtet. Somit hat der FC Bayern wohl alle Trümpfe in der Hand. Karl-Heinz Rummenigge schwärmte indes von den Fähigkeiten des Ball-Virtuosen (im Update vom 08. März 2019).

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Rummenigge über Verbleib von James: „Ich gehe fest davon aus, dass ...“

Update vom 08. März 2019, 18.40 Uhr: Bleibt er nun oder geht er doch? Die Zukunft von James Rodriguez beim deutschen Rekordmeister ist nach wie vor eine ungewisse. Zwar erhielt der kolumbianische Ballzauberer zuletzt mehr Spielzeit von Bayern-Trainer Kovac, ob die Münchner jedoch im Sommer die Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro ziehen werden, bleibt weiterhin abzuwarten.

Ein selbsternannter Fan des 27-Jährigen hat sich jetzt zur „Causa James“ geäußert. „Er hat einen unglaublich tollen linken Fuß und ist für mich ein Weltstar“, sagte FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge im Interview mit der Abendzeitung. Auch eine Einschätzung gibt der 63-Jährige ab: „Ich gehe fest davon aus, dass James auch in der nächsten Saison beim FC Bayern spielen wird. Ich bin sicher, dass Niko Kovac die Qualität von James genau so sieht und jetzt auch sehr glücklich mit ihm ist.“

Glaubt man Rummenigge, so könnte dem Kolumbianer also noch eine goldene Zukunft beim FC Bayern München bevorstehen.

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Bayern München oder Real Madrid? Jetzt äußert sich James Rodriguez im Interview

Update vom 27. Februar 2019, 16.23 Uhr: Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat beimSport 1 "Doppelpass" ein Machtwort in Sachen James Rodriguez gesprochen. Der 67-Jährige sagte: "Bei James haben wir eine Option bis Ende Mai, die wir ziehen oder nicht. Da ist noch keine Entscheidung gefallen. Wenn wir die Option ziehen, muss er bleiben." Die Entscheidung liegt offenbar bei Trainer Niko Kovac (47). Hoeneß: "Wenn der Trainer sagt, das ist ein super Kicker, aber er spielt nicht immer... Ich brauche keinen Spieler, die der Trainer nicht braucht. Wenn er sagt, er braucht ihn, dann verpflichten wir ihn."

Ob das der 27 Jahre alte Angreifer genau so sieht? Der sagte jetzt in einem Interview mit dem kolumbianischen Magazin Bocas: „Ich kann nicht verhehlen, dass ich schon immer Real Madrid bewundert habe. Es war immer das Team, das ich mir angesehen habe und in welchem ich immer spielen wollte." sport1.de berichtet darüber. Klar scheint aber: Sollten die Bayern die Kaufoption ziehen, bleibt James nur der Verbleib im München.

James-Zukunft beim FC Bayern: Real drängt auf Treffen - aus diesem Grund 

Update vom 27. Februar 2019, 10.12 Uhr: Uli Hoeneß (67) hat kürzlich imSport 1Doppelpass“ eine Transferoffensive angekündigt. Der Bayern-Präsident sagte: „Wenn sie wüssten, was wir schon für nächstes Jahr haben.“ Auch bei Real Madrid dürfte man diese Aussagen mit Interesse verfolgt haben. Die Sportbild berichtet, dass man in der spanischen Hauptstadt das Treiben des FC Bayern auf dem Transfermarkt „genau verfolgt“.

In Madrid wolle man wissen, wie es mit James Rodriguez (27) weitergeht. Der ist lediglich ausgeliehen. Die Königlichen wollen sich dem Bericht nach nach dem Champions-League-Achtelfinale (13. März) mit Klubvertretern des FCB zusammensetzen und über die Zukunft von James sprechen. Auch in Madrid glaube man, dass James seine Zukunft am liebsten bei Real sähe.

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James-Zukunft: Geht der Mittelfeld-Star zurück zu Real Madrid? Äußerung macht stutzig 

Update vom 20. Februar 2019: Nach dem torlosen Remis des FC Bayern im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen den FC Liverpool hat sich James Rodriguez einmal mehr zu seiner Zukunft in München geäußert. Der 26-Jährige ist bis zum Saisonende von Real Madrid ausgeliehen, die Münchner besitzen eine Kaufoption über 42 Millionen Euro.

In den vergangenen Wochen hatte sich James einen Verbleib angedeutet, wenn er genug Einsatzminuten bekomme. Doch nach dem Spiel in Liverpool schlug er weniger erfreuliche Töne an.

"Ich muss gut darüber nachdenken, was ich mache", sagte James gegenüber den spanischen Radiosendern Cadena Cope undCadena SER, "in Madrid habe ich alles: mein Haus, Leute, die mich lieben." Mit einigen Spielern von Real sei er immer noch regelmäßig in Kontakt, fügte er an. Dann verabschiedete er sich mit einem "Wir werden sehen, was passiert" in die Nacht.

Liebäugelt der Linksfuß also doch mit einer Rückkehr in seine Heimat? Das Vertrauen, das ihm FCB-Trainer Niko Kovac mittlerweile entgegenbringt, scheint ihn nicht so sehr zu beeinflussen, wie zuletzt vermutet.

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