„Mein Freund Pep hat mir erzählt ...“

Nach markigem Spruch über Transfers: Manchester City droht Hoeneß angeblich mit Klage

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Uli Hoeneß hat wohl ein wenig zu offen über die Transferabwicklungen bei Pep Guardiola und Manchester City geplaudert. 

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat für Sommer unlängst eine Transferoffensive angekündigt. Weiter plauderte er offen darüber, wie Pep Guardiola in Manchester seine Wunschspieler bekommt - nun fordert Manchester City eine Entschuldigung vom Bayern-Boss. 

Update vom 24. März 2019: Und wieder steht Bayern-Boss Uli Hoeneß für einen seiner markigen Sprüche am Pranger! Im Rahmen seiner großspurig angekündigten Transferoffensive des FC Bayern im kommenden Sommer, brachte sich der Präsident des FC Bayern mal wieder in eine missliche Lage, als er auf ein privates Gespräch mit Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola zu sprechen kam. Bei einem öffentlichen Interview auf der Münchner Finanzmesse MMM erzählte er nämlich allzu offen: „Mein Freund Pep hat mir erzählt, was passiert, wenn er einen Spieler haben will, der 100 Millionen Euro kostet. Erst sammelt er ein paar Videos über den Spieler und fliegt zum Scheich. Dann gibt es ein opulentes Essen, man sieht sich die Videos an, und der Scheich überweist die Summe. Am nächsten Tag dreht der Scheich den Gashahn um ein paar Millimeter weiter auf, und er hat das Geld wieder drin.“

Was wohl eher als unterhaltsame Anekdote dienen sollte, ging den Verantwortlichen bei Manchester City laut einem Bericht der englischen Zeitung Mirror jedoch zu weit. Dem Bericht zufolge fordern diese jetzt nämlich eine Entschuldigung von Hoeneß - falls der Bayern-Chef dieser Forderung nicht nachkomme, könnten sogar rechtliche Schritte eingeleitet werden. 

Transferoffensive beim FC-Bayern: Für diesen Spieler würde Hoeneß 100 Millionen zahlen

München - Beim FC Bayern ist zur kommenden Saison ein personeller Umbruch unausweichlich -  dessen ist man sich beim Rekordmeister auch bewusst. Präsident Uli Hoeneß bestätigte in einem öffentlichen Interview auf der Münchner Finanzmesse MMM, aus dem boerse-online.de zitiert: „Wir werden das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des FC Bayern starten.“ Dem FC Bayern bereite es keine finanziellen Probleme, in Zukunft mehr in Transfers zu investieren, man könne auch höhere Summen durch die Rücklagen stemmen. Hoeneß sei deshalb „stolz darauf, dass wir in einem solchen Fall nicht in die Kreditabteilung, sondern die Festgeldabteilung der Bank“ gehen.

FC Bayern: Hoeneß verrät, wie Transfers bei Pep Guardiola laufen

Anders ginge es bei Manchester City zu, wo seit 2016 Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola an der Seitenlinie steht. Doch der starke Mann bei den „Skyblues“ ist ein anderer - Mansour Bin Zayed Al Nahyan. Der Scheich aus Abu Dhabi kaufte Manchester City im Jahr 2008 und hat seitdem nach Informationen des kicker mehr als 1,5 Milliarden Euro in den Klub gepumpt. Dadurch konnten Mega-Transfers wie Kevin De Bruyne (76 Mio. Euro), Riyad Mahrez (68 Mio. Euro) oder Aymeric Laporte (65 Mio. Euro) realisiert werden.

So sei es möglich, dass Guardiola nahezu jeden seiner Wunschspieler bekäme. Hoeneß plauderte nun aus, wie Transfers in Manchester ablaufen: „Mein Freund Pep hat mir erzählt, was passiert, wenn er einen Spieler haben will, der 100 Millionen Euro kostet. Erst sammelt er ein paar Videos über den Spieler und fliegt zum Scheich. Dann gibt es ein opulentes Essen, man sieht sich die Videos an, und der Scheich überweist die Summe. Am nächsten Tag dreht der Scheich den Gashahn um ein paar Millimeter weiter auf, und er hat das Geld wieder drin."

FC Bayern: Für diesen Spieler würde der FCB 100 Millionen Euro zahlen

Hoeneß gab bezüglich potenzieller Transfers zu Protokoll: „Für einen einzelnen Spieler können es auch mal 60 bis 80 Millionen Euro sein.“ Bei einer bestimmten Personalie sei man sogar bereit, Summen im dreistelligen Millionenbereich locker zu machen: „Für Mbappé würde ich auch 100 Millionen bezahlen.“ - sprach‘s und lachte verschmitzt. Der 20-jährige Shootingstar spielt eine herausragende Saison. Laut transfermarkt.de ist der französische Weltmeister im Moment der wertvollste Spieler der Welt, sein Marktwert beträgt demnach stolze 200 Millionen Euro. Dessen ist sich natürlich auch der Bayern-Präsident bewusst, weswegen er scherzhaft nachschob: „Aber dafür kriegt man wahrscheinlich nur das linke Schienbein."

FC Bayern: Uli Hoeneß gibt Einblicke in sein Privatleben

Zudem offenbarte Hoeneß, er habe in seinem Leben noch nie eine E-Mail verschickt: „Für so etwas gibt es genügend Leute in meinem Umfeld.“ Außerdem besitze er keinen Computer und verwende sein Smartphone nur zum Telefonieren. Anders als Guardiola setzt Hoeneß daher wohl nicht auf Videos, wenn es um das Scouten potenzieller Spieler geht - dafür gibt es aber ohnehin genügend andere.

as/kus

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