Unmoralisches Angebot

Ex-Bayern-Trainer Hitzfeld lehnte Mega-Angebot ab - aus bestimmtem Grund

+
Eine lange Erfolgsgeschichte beim FC Bayern: Uli Hoeneß und Ottmar Hitzfeld.

Ottmar Hitzfeld hätte in China 25 Millionen Euro für anderthalb Jahre verdienen können. Doch der Ex-Coach des FC Bayern lehnte das unmoralische Angebot ab. Aus einem bestimmten Grund.

München - Geld regiert die Welt. Vor allem im Fußball, möchte man meinen. Immer mehr Spieler und vermeintliche Superstars folgen den Lockrufen und den Geldsäcken aus China. 

Der Grund: Dort gibt‘s ordentlich Kohle zu verdienen. Ob es am Ende sportlich so viel Sinn macht, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Inzwischen aber wechseln nicht nur vermeintliche Topstars nach China, auch Trainer übernehmen im Land der roten Drachen Teams. So ist aktuell Marcello Lippi, immerhin Weltmeister als Trainer 2006 mit Italien, Nationalcoach der Chinesen. 

Hitzfeld hatte unmoralische Angebote aus China

Auch deutsche Übungsleiter haben den Weg nach Asien gefunden. Als Pionier sozusagen zog es Ex-Hoffenheim-Coach Marco Pezzaiuoli 2014 zu Guangzhou Evergrande. Ex-Bayer-Coach Roger Schmidt ist seit Sommer 2017 für Beijing Sinobo Guoan verantwortlich. 

Vielleicht interessiert Sie auch das:  Hanning kritisiert Gold-Steak von Ribéry - und zeigt sich dann im 1000-Euro-Pulli

Klar, dass auch einer der renommiertesten deutschen Trainer mal ein Angebot aus China hatte. Ottmar Hitzfeld gewann mit dem BVB (1997) und dem FC Bayern (2001) die Champions League und wurde zudem unzählige Male Deutscher Meister.  

„Das kann man nicht liegen lassen“

Der Lockruf aus China war für ihn zwar finanziell reizvoll, am Ende entschied er sich aber dagegen, wie er in einem Interview mit der Sport Bild verrät. „Ich habe es mit meiner Familie besprochen. Mit meinem Sohn (Matthias, 39; d. Red.). Er hätte sagen können: 'Die vielen Millionen sind Familienerbe. Das bekomme irgendwann mal ich. Das kann man nicht liegen lassen.'“, so der 69-Jährige. 

Ebenfalls spannend: Werner-Wechsel zu Bayern schon fix? Eine neue Aussage lässt aufhorchen

Doch sein Sohn und er entschieden anders. „Aber er war vernünftig. Er sagte: 'Nee, bloß kein Stress.' Das hat mich glücklich gemacht, dass mein Sohn diese Einstellung hat“, erklärt Hitzfeld seine Entscheidung.

Demnach hätte er für anderthalbe Jahre 25 Millionen in China verdienen können. Am 12. Januar feiert Hitzfeld nun seinen 70. Geburtstag. Vermutlich sehr glücklich - auch ohne die Summen auf dem Konto. 

fs  

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg: Bundesliga-Partie im Liveticker 

Nach der Winterpause heißt es endlich wieder: Bundesliga! Heute empfängt die Eintracht den SC Freiburg. Alle Infos über das erste Frankfurt-Spiel der Rückrunde bei uns …
Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg: Bundesliga-Partie im Liveticker 

Eintracht Frankfurt gegen den SC Freiburg heute im Livestream und live im TV sehen

Endlich rollt der Ball in der Fußball-Bundesliga wieder! Die Eintracht empfängt heute den SC Freiburg - und will im Kampf um die internationalen Plätze weiterhin ein …
Eintracht Frankfurt gegen den SC Freiburg heute im Livestream und live im TV sehen

Hernandez-Transfer endgültig geplatzt? Salihamidzic gibt vorerst auf

Kommt Lucas Hernandez doch noch im Winter zum FC Bayern München? Die Zeichen stehen scheinbar denkbar schlecht, sogar Hasan Salihamidzic glaubt nicht mehr an einen …
Hernandez-Transfer endgültig geplatzt? Salihamidzic gibt vorerst auf

DAZN kündigt drastische Neuerung bei Live-Übertragungen an - sie dürfte keinem gefallen

DAZN-Kunden aufgepasst! Der Streaming-Dienst hat für seine Live-Übertragungen eine Neuerung angekündigt. Die dürfte keinem gefallen.
DAZN kündigt drastische Neuerung bei Live-Übertragungen an - sie dürfte keinem gefallen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.