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Nächste Eskalation im Streit mit den Ultras? Polizeieinsatz beim FC Bayern München

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Die Auseinandersetzung zwischen der Führungsebene des FC Bayern München und den Ultras geht in die nächste Runde. Am Dienstag kam es an der Säbener Straße zu einem Polizeieinsatz.

München - Der Streit zwischen den Ultras des FC Bayern München und dem Vorstandvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge geht in die nächste Runde und sorgte am Dienstagvormittag für einen Polizeieinsatz an der Säbener Straße. Wie bild.de berichtet (Artikel hinter Bezahlschranke) soll in der Chefetage der Bayern-Zentrale ein an Rummenigge adressierter Brief eingegangen sein, in dem der 64-Jährige beleidigt wurde.

FC Bayern: Ultras-Streit geht in die nächste Runde - Polizeieinsatz an der Säbener Straße

Verfasser der Beleidigungen und Absender des Briefes sollen wohl Ultras des deutschen Rekordmeisters gewesen sein. Deswegen wurden mindestens fünf Polizei-Beamte zum Einsatz an die Säbener Straße gerufen. Die Polizisten nahmen Bild-Informationen zufolge im Gebäude eine Anzeige wegen Beleidigung auf, die Karl-Heinz Rummenigge und der FC Bayern wegen des Briefes erstattet haben sollen. Der FC Bayern bestätigte, dass es sich um einen Vorfall im Zusammenhang mit Beleidigungen gehandelt haben soll. 

Die Ultras des FC Bayern stehen seit dem Auswärtsspiel der Münchner in Hoffenheim stark in der Kritik - auch von der Vereinsebene aus. Die Partie zwischen dem FCB und der TSG Hoffenheim wurde zweimal unterbrochen, weil im Gästeblock beleidigende Plakate gegen TSG-Mäzen und SAP-Gründer Dietmar Hopp hochgehalten wurden. Darauf hin zeigte sich vor allem auch Karl-Heinz Rummenigge enttäuscht von den eigenen Ultras und kritisierte deren Verhalten in Sinsheim scharf. 

FC Bayern: Nach Hoffenheim-Spiel - schlechtes Verhältnis zwischen Rummenigge und Ultras

Zuletzt hatte Rummenigge mit seiner Aussage für Aufsehen gesorgt, dass er sich notfalls auch mit einem Leibwächter vor den eigenen Ultras schützen würde, sollte diesen sein Vorgehen sauer aufstoßen. Der größte Fanclub der Bayern „Schickeria München“ kommentierte die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden anschließend mit Spott. „Lauthals lachen mussten wir, als Karl-Heinz Rummenigge sich auch noch dazu genötigt sah zu äußern, dass er sich notfalls mit Leibwächtern vor uns schützen würde“, schrieb die Gruppierung in der vergangenen Woche in einem Statement. 

Der beleidigende Brief und die daraus resultierenden Anzeige des FC Bayern München könnte nun die nächste Stufe in der Eskalation zwischen Vereinsführung und Fans einleiten. 

fd

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