Pressekonferenz

Bayern mit erheblichen Personalsorgen - Kovac: "Nicht rumheulen"

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Niko Kovac hat vor dem Gladbach-Spiel der Bayern über die Personalsituation gesprochen.

Vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach gibt sich Bayern-Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz kämpferisch. 

München - Bayern München plagen vor der Revanche gegen Borussia Mönchengladbach erhebliche Personalprobleme. Der deutsche Fußball-Rekordmeister muss im Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim Tabellendritten neben den verletzten Kingsley Coman, Arjen Robben und Corentin Tolisso auch auf Franck Ribery (Magen-Darm-Virus) verzichten.

Äußerst fraglich sind zudem Leon Goretzka (Probleme am Sprunggelenk) und David Alaba (Sehnenreizung). "Da müssen wir schauen, wie sich das entwickelt", sagte Trainer Niko Kovac am Donnerstag. Er wolle aber "nicht rumheulen, wir haben trotzdem noch sehr viele gute Spieler".

Lesen Sie auch die Pressekonferenz im Live-Ticker Kovac spricht brisantes Rafinha-Thema an - und überrascht Journalisten mit Lied

So rechnet Kovac in Gladbach wieder mit Kapitän und Torwart Manuel Neuer, der am Freitag nach einem Infekt wieder trainieren soll. Die angeschlagenen Mats Hummels und Sven Ulreich absolvierten bereits die Einheit am Donnerstag.

Gegen Gladbach hatten die Bayern im Hinspiel 0:3 verloren. Auch wenn die Borussia zuletzt drei Spiele nicht gewann, "werden wir sie nicht unterschätzen. Jeder hat einmal eine Delle, die hatten wir in dieser Saison auch schon. Wir müssen uns strecken, egal wie wir auflaufen", betonte Kovac.

Im Zweikampf mit Borussia Dortmund, das bereits am Freitag beim FC Augsburg spielt, liegt der FC Bayern drei Punkte zurück. "Wir müssen nachlegen, die drei Punkte in Gladbach werden wir unbedingt brauchen. Es geht jetzt ins Finish", sagte der Bayern-Coach vor dem 102. Ligaduell gegen die Borussia.

Ob eventuell Thomas Müller, der zuletzt viermal nur auf der Bank gesessen hatte, ins Team rückt, wollte Kovac nicht beantworten. Er werde grundsätzlich nur noch über "Spieler sprechen, die gespielt haben".

Bei Rafinha machte er gleich eine Ausnahme nach dessen Kritik. "Niemand darf sich über die Mannschaft und den Verein stellen und sich so kritisch über den Trainer äußern", sagte Kovac. "Wir haben uns ausgesprochen, er hat sich auch vor der Mannschaft entschuldigt."

sid

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