Souveräner Heimsieg

Frankfurts Sturmtrio glänzt weiter - 3:1 gegen Freiburg

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Frankfurt startet mit einem überzeugenden Heimsieg gegen Freiburg in die Rückrunde. Foto: Arne Dedert

Aus einer starken Phase macht Frankfurts Sturmtrio drei Tore und damit die ersten drei Punkte im neuen Jahr. Die Eintracht festigt so den Europa-League-Platz und knüpft nahtlos an die Hinrunde an.

Frankfurt/Main (dpa) - Zufrieden klatschte Adi Hütter mit seinem Sturmtrio ein, die Fans sangen und feierten einfach so weiter wie im Jahr 2018.

Eintracht Frankfurt ist dank der herausragenden Qualität von Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic ein guter Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga geglückt. Der Pokalsieger schlug dank der Treffer der drei Torjäger den SC Freiburg mit 3:1 (3:0). "Am Ende des Tages zählt das Ergebnis. Und wenn wir vorher gesagt hätten, wir gewinnen 3:1, hätte ich das unterschrieben. Deswegen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Leistung nicht", sagte der Österreicher Hütter.

Haller (36. Minute), Rebic (39.) und Jovic (45.) hatten innerhalb von weniger als zehn Minuten zugeschlagen und damit für die Vorentscheidung in der Partie vor 49.200 Zuschauern gesorgt. "Neun Minuten, drei Tore. Das ist brutal", resümierte Freiburgs Mike Frantz, nachdem sein Team das Spiel in der ersten halben Stunde gut im Griff gehabt hatte. Für das Frankfurter Trio waren es die Treffer 27, 28 und 29 in dieser Saison. "Sie können jederzeit ein Spiel zu unseren Gunsten lenken", lobte Hütter.

Das Tor des eingewechselten Nils Petersen (69.) war für die Breisgauer nur noch Ergebniskosmetik. Dabei war der taktische Plan von Christian Streich und seiner Schützlinge zunächst aufgegangen. "Schade, ich bin sehr enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, es wäre mehr drin, aber es ist ja kein Wunschkonzert", erklärte Streich. Die Freiburger verpassten es, mit einem Sieg bis auf drei Punkte an die internationalen Ränge heranzurücken. Stattdessen ist Frankfurt vorerst Fünfter und darf von einer weiteren Europa-Saison träumen.

Nach der stürmischen Hinrunde mit der besten Torausbeute seit 25 Jahren hatte Hütter gleich seine Devise klar gemacht: weiterhin volle Attacke. Der Österreicher bot in Haller, Jovic und Rebic das Sturm- Trio auf, das die Bundesliga in der Hinserie verzückte und an diesem Samstag gleich nachlegte. Doch vom Angriffszauber aus dem Herbst war zu Beginn nichts zu sehen, denn Freiburg hielt mutig dagegen.

Der spielerischen Armut konnte so nur ein Standard Abhilfe schaffen. Nach einer Ecke verlängerte Rebic eine Hereingabe auf Sébastien Haller, der seinen 1,90 Meter langen Körper in die Luft wuchtete und zur Führung einköpfte. Befeuert vom ersten Treffer legte die Eintracht mit einer sehenswerten Einzelaktion sofort nach: Vize-Weltmeister Rebic ließ seinen Gegenspieler 20 Meter vor dem Tor aussteigen und zirkelte mit links unhaltbar ins rechte obere Toreck.

Der Doppelschlag des Pokalsiegers kam zu diesem Zeitpunkt vollkommen aus dem Nichts, doch die Frankfurter waren noch nicht fertig. Nach einem krassen Abspielfehler von Robin Koch lief der Serbe Jovic allein auf das Tor der Breisgauer zu und vollstreckte mit seinem 13. Saisontreffer noch vor der Pause eiskalt zum 3:0. Der 21-Jährige setzte sich damit wieder an die Spitze der Torjägerliste. "Es kann auch sein, dass du hier sechs oder sieben kriegst und nicht genau weißt, wie", sagte Streich zum Angriffsdreieck der Hessen, das im zweiten Durchgang weitere Hochkaräter ausließ.

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