DFB-Halbfinale

Fredi Bobic bestätigt: Torhüter Hradecky verlässt die Eintracht

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Torwart Lukas Hradecky wird Eintracht Frankfurt zum Ende der Saison verlassen.

Torwart Lukas Hradecky (28) wird Eintracht Frankfurt zum Ende der Saison verlassen.

Frankfurt/Main - Das bestätigte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic am Mittwochabend nach dem Erfolg der Eintracht im Pokal-Halbfinale gegen den FC Schalke 04 in der ARD. Damit wird das Pokalfinale gegen den FC Bayern am 19. Mai in Berlin voraussichtlich das vorerst letzte Spiel von Hradecky für Frankfurt. Die Eintracht hatte vor einer Woche den dänischen Nationaltorwart Frederik Rönnow verpflichtet. Der siebenmalige Nationalspieler, der seit 2015 bei Bröndby IF aktiv ist, erhielt einen Vierjahresvertrag.

Mehr eintracht: ARD zeigt dieses Brutalo-Video nach Pokal-Halbfinale - Fans prügeln brutal aufeinander ein

20 Strafanzeigen, 15 Verletzte: Schwere Ausschreitungen bei Pokal-Halbfinale

Rund um das Halbfinale des DFB-Pokals zwischen den Fußball-Bundesligisten Schalke 04 und Eintracht Frankfurt (0:1) ist es zu schweren Ausschreitungen gewaltbereiter Fans gekommen. "Insgesamt 20 Strafanzeigen sind das Resultat dieses von gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Nachspielphase überschatteten Einsatztages", lautete das ernüchternde Fazit der Gelsenkirchener Polizei. Rund 80 Schalker Problemfans wurden vorübergehend festgesetzt. Gegen die Rädelsführer leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs ein. 

Sieben Polizisten und acht Zuschauer wurden verletzt. Während die Beamten nur leicht verletzt wurden, musste ein Besucher aus Frankfurt ins Krankenhaus. Er wurde nach der Partie bei der Abreise von einer Glasflasche, die ein bislang Unbekannter aus einem fahrenden Auto geworfen hatte, am Kopf getroffen und erlitt Schnittverletzungen. 

Nach Angaben der Polizei wurde zu Spielbeginn in beiden Fanblöcken Pyrotechnik abgebrannt, was bereits zu Strafverfahren führte. Die heftigen Ausschreitungen ereigneten sich dann nach dem Abpfiff. Dabei trafen gewaltbereite Anhänger beider Klubs aufeinander. Zunächst kam es zu Gewalttaten auf den Tribünen, danach im Umfeld des Stadions. Beide Male schritt die Polizei nach eigenen Angaben "konsequent" ein und konnte unter anderem mit dem Einsatz von Pfefferspray die Randale beenden.

dpa

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