Diskussion über die deutsche Aufstellung

Von „Özil opfern“ bis „Hände weg von Özil“ gegen Schweden - ja, was denn nun, liebe Experten?

Dietmar Hamann (l.) verteidigt Mesut Özil und dessen Platz in der DFB-Startelf, Stefan Effenberg hingegen würde „Özil opfern“.
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Dietmar Hamann (l.) verteidigt Mesut Özil und dessen Platz in der DFB-Startelf, Stefan Effenberg hingegen würde „Özil opfern“.

Vor dem zweiten Spiel von Deutschland bei der Fußball-WM 2018 gegen Schweden diskutierten die Experten über die mögliche Aufstellung - ihre Meinungen gehen weit auseinander, vor allem bei Mesut Özil.

München - Der frühere Fußball-Nationalspieler Didi Hamann stellt sich vor den vielfach kritisierten Weltmeister Mesut Özil. "Hände weg von Özil!", sagte er dem kicker. Dort sowie bei Sky Sport News HD ergänzte Hamann: "Wenn wir bei der WM eine Rolle spielen wollen, ist er einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Spieler in der Mannschaft."

Hamann sprach von einer "Hetzjagd" auf Özil: "Läuft es, sind alle happy. Läuft's nicht, ist Özil schuld. Özil ist ein brillanter Spieler mit großen Verdiensten um den deutschen Fußball." Beim 0:1 zum WM-Start gegen Mexiko hätten Özils Mitspieler den 29-Jährigen gesucht, wie die Argentinier dies mit Superstar Lionel Messi tun: "Mach mal! Und wenn er nichts machte, machte kein anderer etwas."

Für Hamann wie für viele anderen Experten steht jedoch fest, dass Bundestrainer Joachim Löw seine Mannschaft für das zweite Gruppenspiel am Samstag (20.00 Uhr, alle Infos, Ergebnisse und Tabellen zu den Gruppen und Stadien im Spielplan) in Sotschi gegen Schweden umstellen muss. Der genesene Jonas Hector müsse wieder für Marvin Plattenhardt rein, sagte Hamann, Marco Reus für Julian Draxler spielen. Auch für Ilkay Gündogan machte er sich stark.

Özil raus, Reus rein - oder ganz anders? Deutschland spekuliert über die DFB-Aufstellung gegen Schweden.

WM 2018: Matthäus fordert vier Umstellungen in DFB-Team gegen Mexiko

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus forderte via Bild gleich vier Umstellungen: Neben Hector sollten Gündogan, Reus und Mario Gomez ins Team rücken. "Opfer" wären neben Plattenhardt Weltmeister Sami Khedira, Özil und Timo Werner. Auch Stefan Effenberg sagte dem kicker: "Reus muss rein, keine Frage. Ich würde Özil opfern. Damit steigern sich Tempo und Kreativität." Auch er würde auf Khedira verzichten und dafür Gündogan bringen.

Was ändert Jogi Löw nach der Pleite gegen Mexiko? Wir wagen eine Prognose: Das ist die mögliche Aufstellung von Deutschland.

Haben Sie sich übrigens schon einmal gefragt, warum bei vielen Spielen nach einem Tor immer ein Spieler zurückbleibt? Das liegt an dieser „Jubel-Regel“.

SID

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