Wer gab die Info an die Öffentlichkeit?

Nach Bobic-Kritik wegen Kovac-Wechsel: Jetzt reagiert der FC Bayern

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Will sich nicht den Schwarzen Peter zuschieben lassen: Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic dementiert ein Leck im Verein.

Die Verkündung der Verpflichtung von Niko Kovac durch den FC Bayern hat in Frankfurt für Verstimmung gesorgt. Nun reagiert der Rekordmeister auf die Vorwürfe aus Hessen.

München - Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München bestreitet, die Verpflichtung des neuen Trainers Niko Kovac selbst an die Presse gestreut zu haben. "Es kamen vonseiten der Bayern keine Informationen nach außen. Absolut nicht. Wir hatten überhaupt kein Interesse daran, die Information nach außen zu bringen", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Samstag im „Sky“-Interview.

Kovac, derzeit bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, wird beim FC Bayern zur neuen Saison Jupp Heynckes ersetzen. Die Eintracht hatte sehr verärgert auf die Veröffentlichung seitens mehrerer Medien am Donnerstag reagiert. Sportvorstand Fredi Bobic nannte das Verhalten der Bayern-Verantwortlichen "sehr ärgerlich, unprofessionell und respektlos". Salihamidzic erwiderte: "Ich finde, dass der FC Bayern sich sehr fair verhalten hat. Wir haben uns nichts vorzuwerfen, Frankfurt hat jetzt Monate Zeit, einen Nachfolger zu suchen."

Nachfragen über den Zeitpunkt der Gespräche mit Kovac wich er konsequent aus. Er habe dem Vorstand und Aufsichtsrat vor einigen Monaten ein Konzept vorgelegt, sagte Salihamidzic: "Da habe ich auch den Niko vorgeschlagen, und wir haben uns einstimmig darauf geeinigt." Kovac (46) hat in München einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

sid

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