Auch Ende des Videoschiedsrichter für 96-Manager denkbar

Heldt kritisiert Videobeweis: „Was, wenn der Torhüter auf Toilette gewesen wäre?“

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Horst Heldt.

Der Videobeweis ist eines der meist diskutierten Themen diese Saison. Nun hat auch Horst Heldt die Nutzung des Videoschiedsrichters kritisiert. 

Hannover - Hannovers Manager Horst Heldt hat die Nutzung des Videoschiedsrichters in der Fußball-Bundesliga kritisiert. „Ich war von Beginn an dafür, aber es fällt mir schwer, es weiterhin so zu sagen“, erklärte Heldt am Donnerstag. „Diese unterschiedliche Anwendung irritiert alle. Sie verunsichert den Schiedsrichter. Daher fordere ich ein klares Regelwerk, damit diese Irritationen aufhören. Bekommen wir das nicht hin, müssen wir darüber diskutieren, ihn sein zu lassen.“

Vor allem der kuriose Halbzeit-Elfmeter beim Spiel zwischen Mainz 05 und dem SC Freiburg (2:0) am vergangenen Montag sorgte bei Heldt für Unverständnis. „Was wäre passiert, wenn der Freiburger Torhüter schon auf der Toilette gewesen wäre? Es ist einfach unbefriedigend. Ich würde mir wünschen, dass alle eine klare Kante zeigen würden. Schiedsrichter, DFL, damit wir nach oben Druck ausüben können“, forderte der 96-Manager.

dpa

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