„Sandro ist herzlich willkommen“

Heynckes weist Wagner klare Rolle zu - Stürmer einziger Winter-Transfer

FC Bayern München - Abflug nach Doha
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FC Bayern Münchens Sandro Wagner beim  Abflug nach Doha.

Jupp Heynckes ist überzeugt davon, dass Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner eine Verstärkung für den FC Bayern München darstellen wird.

„Er ist ein Spielertyp, der sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt hat und Nationalspieler geworden ist. Ich denke, dass er uns helfen kann“, sagte der Trainer am Dienstag vor dem Abflug des Herbstmeisters ins Trainingslager nach Katar. „Sandro ist herzlich willkommen“, ergänzte Heynckes.

Der 72-Jährige umriss aber auch klar die Position, die der für rund zwölf Millionen Euro vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim verpflichtete Mittelstürmer im Münchner Team einnehmen soll. „Ich denke, dass er seine Rolle kennt und weiß, dass vor ihm ein Weltklassespieler wie Robert Lewandowski ist“, sagte Heynckes. Der Transfer berge für den FC Bayern sportlich und wirtschaftlich „überhaupt kein Risiko“. Die Transferaktivitäten des FC Bayern in diesem Winter seien mit dem Zugang von Wagner „natürlich“ abgeschlossen, erklärte Heynckes.

Vorbereitung auf das Spiel gegen Leverkusen am 12. Januar

Er will das bis Sonntag dauernde Trainingscamp in Doha intensiv nutzen. „Es gibt immer wieder Dinge, die verbesserungswürdig sind und wo wir an Stellschrauben noch drehen müssen.“ Heynckes trat den Flug an den Persischen Golf mit „sehr guten Erinnerungen“ an. 2013, im Jahr des historischen Triple-Gewinns, habe er in Doha mit den Spielern des FC Bayern „überragend gearbeitet. Und das hoffe ich, dass wir das auch jetzt machen können.“

An Bord des Charterfliegers waren am Dienstag nicht alle Spieler. Einige Akteure wie Jérôme Boateng, Arjen Robben oder die Profis aus Südamerika sollten direkt aus ihren Urlaubsorten nach Doha anreisen. „Ich hoffe, dass wir alle den Akku wieder aufgetankt haben“, äußerte Heynckes. Die Bayern eröffnen die Bundesliga-Rückrunde am 12. Januar mit dem Topspiel beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen.

dpa

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