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HSV-Transfergerüchte: Top-Klubs jagen Super-Talent Saido Balde

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Von: Jan Knötzsch

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Gute Talente sind rar gesät. Und heiß begehrt. Aus genau diesen beiden Fakten ist ein HSV-Transfergerücht entstanden. Es geht um Talent Saido Balde.

Hamburg – Spieler, von denen ein Verein eine hohe Meinung hat, sind meist langfristig gebunden. Wenn der Verein denn klug genug war. Und sie sind bei der Konkurrenz begehrt. Heiß begehrt. So sehr, dass immer wieder Transfergerüchte um eben jene Kicker entstehen. Das ist auch beim Hamburger SV der Fall. Und diesmal – glücklicherweise – sogar beides: Nachdem der Klub aus dem Volksparkstadion Talent Faride Alidou mangels eines langfristigen HSV-Vertrages an Eintracht Frankfurt verliert, gibt es nun ein HSV-Transfergerücht um das nächste Mega-Talent aus den Reihen des Vereins aus Hamburg – aber der HSV hat mitgedacht.

Das neueste HSV-Transfergerücht hat es wahrlich in sich. Als Interessenten treten nämlich nicht irgendwelche Vereine aus der Zweiten Liga oder dem unteren bis mittleren Drittel der Ersten Bundesliga auf den Plan. Nein, anders als beim HSV-Transfergerücht um die Zukunft von Robert Glatzel beispielsweise, geht‘s diesmal um europäische Top-Vereine, die um HSV-Talent Saido Balde buhlen.

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887 in Hamburg
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Mitglieder:84.200

HSV-Transfergerüchte: Top-Talent Saido Balde spielt schon in der HSV U17 – obwohl er viel jünger ist

Saido wer? Nie gehört? Ja, das könnte tatsächlich der Fall sein. Denn er wird er gerne mal mit Saido Baldo falsch geschrieben. Wer sich allerdings intensiv mit dem Nachwuchs des Zweitligisten aus der Hansestadt Hamburg beschäftigt, der wird mit dem Namen Saido Balde viel anfangen können.

Der Youngster, um den es beim aktuellsten HSV-Transfergerücht geht, ist gerade einmal 13 Jahre alt und vom Kader von HSV-Trainer Tim Walter gefühlt noch so weit entfernt, wie München von Hamburg. Das könnte man als geneigter Betrachter zumindest meinen – doch dem ist nur auf den ersten Blick so.

Im Hintergrund ein Ferngglas, in dessen Gläsern der Begriff Supertalent und das HSV-Logo zu sehen sind. Vorne HSV-Vorstand Jonas Boldt
Die Konkurrenz hat ein Super-Talent des HSV in den Blick genommen – können Jonas Boldt und der Klub aus dem Volksparkstadion sich dem Baggern um den Youngster erwehren? (24hamburg.de-Montage) © Sebastian Willnow/dpa & Jan Huebner/imago & Eibner/imago & Waldmüller/imago & Jörg Carstensen/dpa

Denn Saido Balde soll ähnlich viel Talent haben wie Youssoufa Moukoko. Das einstige Top-Talent des FC St. Pauli, das jetzt bei Borussia Dortmund spielt und bei dem es Transfergerüchte über eine Rückkehr zum FC St. Pauli gegeben hat. Wie gut Balde ist, zeigt folgender Fakt zu dem jungen Kicker, der zum neuesten HSV-Transfergerücht geworden ist, wie die Bild-Zeitung berichtet: Trotz seiner gerade mal 13 Jahre spielt Balde, der aus Guinea-Bissau stammt und einen portugiesischen Pass hat, bereits in der HSV U17 – mit Spielern, die zwei bis drei Jahre älter sind als er. Dort überzeugt das 1,79 Meter große Talent Saido Balde so dermaßen, dass nicht nur Top-Klubs, sondern auch Ausrüster und Berater bei ihm Schlange stehen.

HSV-Transfergerüchte: Nicht nur Vereine sind heiß auf Saido Balde – auch Berater und Ausrüster buhlen um ihn

So berichtet es zumindest die Bild-Zeitung, laut der über ein Dutzend Spielerberater bereits bei den Eltern von HSV-Top-Talent Saido Balde vorstellig geworden sind, noch ehe es die aktuellen HSV-Transfergerüchte um den Youngster gegeben hat. Die Agenten bieten dem Vernehmen nach fünfstellige Summen, um das HSV-Talent betreuen und beraten zu dürfen. Auch Ausrüster Adidas ist heiß auf HSV-Transfergerücht Saido Balde – und was die Vereine angeht, die an Balde baggern, liest sich die Liste enorm klangvoll: Paris St. Germain, Benfica Lissabon und Borussia Dortmund (BVB) haben Interesse. Dortmund war schon 2021 an Sadio Balde dran.

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Damals konnte sich er HSV durchsetzen und Saido Balde behalten. Der 13-Jährige, der auf der rechten Außenbahn spielt und dort sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden kann, hat beim HSV einen Vertrag bis 2024 unterschrieben und gilt als die HSV-Zukunft.

Seine Stärken liegen in seiner Schnelligkeit und seiner Schussgewalt, laut Statistik hat HSV-Transfergerücht Sadio Balde in neun Spielen in der B-Bundesliga bereits vier Tore und drei Vorlagen auf seinem Konto (Stand: 26. April 2022). Kein Wunder also, dass die Top-Vereine ihn wollen. Sieht ganz so aus, als ob sich in Zukunft nicht nur HSV-Nachwuchs-Boss Horst Hrubesch, sondern auch Sportvorstand Jonas Boldt intensiver mit der Karriere von Saido Balde beschäftigen muss.

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