Mission Klassenerhalt

Offiziell: Strasser übernimmt Kaiserslautern

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Jeff Strasser (r.), hier im Trikot von Borussia Mönchengladbach.

Der Luxemburger Jeff Strasser soll den abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern aus der Krise führen. Der ehemalige Profi der Pfälzerwurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer vorgestellt. Strasser unterschrieb einen Vertrag bis 2019.

"Wir sind froh, dass wir einen jungen und erfolgshungrigen Trainer für uns gewinnen konnten", sagte FCK-Sportdirektor Boris Notzon: "Er hatte eine sehr lange Karriere als Spieler und weiß aufgrund seiner langjährigen Vergangenheit beim FCK ganz genau, welche Eigenschaften am Betzenberg gefragt sind." 

Strasser erwarb 2016 unter anderem gemeinsam mit den Bundesliga-Trainer Julian Nagelsmann und Domenico Tedesco die DFB-Trainerlizenz. Während seiner aktiven Karriere absolvierte der 42-Jährige insgesamt 106 Pflichtspiele für Kaiserslautern. 

„Gemeinsam den FCK wieder nach oben bringen“

"Er kennt den Verein, das Umfeld und viele der handelnden Personen und hat die Betze-Tugenden als Spieler selbst auf den Platz gebracht", sagte Notzon: "Mit Fola Esch konnte er auch bereits in den vergangenen sieben Jahren jeweils internationale Erfahrung sammeln. In vielen Gesprächen hat uns Jeff Strasser davon überzeugt, dass er fachlich und menschlich zu 100 Prozent zu uns passt und wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit Jeff Strasser den FCK wieder nach oben bringen werden." 

Der viermalige Meister und zweimalige Pokalsieger befindet sich nach dem 0:5 (0:4) am Montagabend bei Union Berlin endgültig in der tiefsten Krise der Klubgeschichte. Mit gerade einmal zwei Punkten aus acht Spielen belegen die Roten Teufel den letzten Tabellenplatz. Der Absturz in die Amateurligen dürfte bei einem Abstieg nicht zu verhindern sein, da der FCK sich die 3. Liga wohl nicht leisten könnte. 

Paula rückt ins zweite Glied zurück

Strasser folgt auf Interimscoach Manfred Paula, der das Amt zuvor vom erfolglosen Norbert Meier für die Partie bei Union übernommen hatte. Ursprünglich hatte Paula das Team auch am Freitag gegen den Tabellenvorletzten SpVgg Greuther Fürth (18.30 Uhr/Sky) betreuen sollen.

SID

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