Confed Cup als „Chance“

Köpke weist Kritik an DFB-Kader zurück

Torwarttrainer Andreas Köpke (r.) mit Bernd Leno von Bayer Leverkusen beim Training der deutschen Nationalmannschaft.
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Torwarttrainer Andreas Köpke (r.) mit Bernd Leno von Bayer Leverkusen beim Training der deutschen Nationalmannschaft.

Andreas Köpke kann die Kritik am Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht nachvollziehen. „Jeder Nation soll selbst überlassen werden, wie sie ein Turnier angeht“, so Köpke.

Frankfurt/Main - Bundestorwarttrainer Andreas Köpke kann die Kritik vor allem aus Russland am Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli) "nur bedingt" nachvollziehen. "Es sollte schon jeder Nation selbst überlassen werden, wie sie so ein Turnier angeht", sagte Köpke der Nürnberger Zeitung.

"Wir haben uns entschieden, den Confed Cup als Chance zu nutzen für die Jungs, die hinten dran sind", führte er aus: "Solche Erfahrungen sind für sie wirklich sehr wertvoll." Zudem seien einige Stammspieler um Kapitän Manuel Neuer ohnehin verletzt. "Im Grunde geht es um fünf, sechs Spieler, die wir schonen. Ich gehe davon aus, dass wir trotzdem eine gute Rolle spielen werden."

Nummer eins noch nicht entschieden

Köpke hält jedoch nichts davon, den Confed Cup abzuschaffen. „Es ist ja nicht so, dass wir jetzt Urlaub hätten.“ Es gäbe trotzdem Qualifikationsspiele. „Der Confed Cup läuft nicht annähernd so lange wie eine WM, trotzdem bleibt man im Rhythmus und unter Anspannung. Noch mal zwei Wochen mit drei Spielen, im Höchstfall fünf - das ist okay", sagte er.

Bei den Torhütern im Aufgebot ist laut Köpke (55) noch keine Rangfolge entschieden. "Nummer eins bei Barca ist schon eine Hausnummer. Das hat Marc noch mal einen Schub gegeben", sagte er über Marc-André ter Stegen, "aber auch Bernd Leno und Kevin Trapp haben eine Champions-League-Saison auf gutem Niveau gespielt. Es werden mit Sicherheit alle drei zum Einsatz kommen."

SID

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