Irre Summen im Fußball

Berater von Kroos und Reus erwartet 300-Millionen-Transfer - und nennt einen Kandidaten

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Wenn es nach Reus‘ und Kroos‘ Berater Volker Struth geht, wird ein Weltmeister bald der teuerste Spieler der Welt.

Neymar wechselte vor anderthalb Jahren für 222 Millionen zu PSG. Wenn es nach dem Berater von Toni Kroos und Marco Reus geht, wird das nicht lange der teuerste Transfer bleiben.

München - Die Ablösesummen im Fußball nehmen immer häufiger astronomische Summen an. Waren einst 100 Millionen Euro völlig undenkbar, so zahlt man heutzutage für einen überdurchschnittlichen Akteur schon ähnliche Summen. 

Im Sommer 2017 legte Paris Saint-Germain für Neymar locker, lässige 222 Millionen an den FC Barcelona auf den Tisch - bislang der teuerste Transfer auf dem Planeten. 

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Bislang. Denn wenn es nach einem bekannten Spielerberater geht, wird diese Marke bald fallen. Volker Struth ist einer der erfolgreichsten seiner Zunft, vertritt Stars wie Toni Kroos und Marco Reus. Wenn also einer Ahnung von dem Geschäft hat, dann der 52-Jährige. 

Neymar und die 222 Milionen nur der Anfang

Dadurch, dass einige finanziell potente Top-Klubs wie Real Madrid, der FC Bayern München oder der FC Barcelona vor einem größeren Umbruch stehen, geht Struth davon aus, bald höhere Summen als die 222 Millionen für Neymar gezahlt werden.

„Stand heute, glaube ich, wird es bald einen Transfer um die 300 Millionen Euro geben“, sagt Struth in einem Interview mit dem Lifestyle-Magazin GQ.

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Allerdings geht er nicht davon aus, dass ein Verein für einen seiner Stars so viel Geld zahlt, nein. Für Struth gibt es einen anderen Kandidaten, der für diese astronomische Ablöse wechseln könnte: Kylian Mbappe. „Das ist für mich heute schon der beste Spieler der Welt! Der kompletteste. Und der ist noch so jung!“, so Struth. 

Mbappe ist „der beste Spieler der Welt“

Der Franzose war erst im Sommer 2017 von der AS Monaco zunächst für ein Jahr von Paris ausgeliehen worden, damit PSG das Financial Fairplay umgehen kann, ehe der aktuelle Tuchel-Klub 135 Millionen für den Youngster zahlte. 

Mbappe wurde mit Frankreich im vergangenen Jahr Weltmeister und wurde in Russland zum besten Youngster der WM gekürt. In dieser Spielzeit hat der Angreifer wettbewerbsübergreifend in 22 Spielen 17 Treffer erzielt.  

Der 20-Jährige hat in Paris einen Vertrag bis 2022. In der Vergangenheit hatten der FC Barcelona und Real Madrid immer wieder Interesse am Stürmer. 

fs

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