Offenbar im erweiterten Kader

Löw mit Geheim-Plan für Neuer: So bekommt er die Spielpraxis für die WM

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Joachim Löw und Manuel Neuer.

Manuel Neuer hat seit knapp acht Monaten kein Spiel mehr gemacht und dennoch gibt Jogi Löw wohl die Hoffnung nicht auf, das der 32-Jährige bei der WM spielen kann.

München - Er war einer der strahlenden Helden bei WM-Titelgewinn der Deutschen Nationalmannschaft in Brasilien 2014. Der vierfache Welttorhüter und Deutschlands unangefochtene Nummer Eins: Manuel Neuer. Doch so unangefochten wie er noch vor vier Jahren war, ist der 32-Jährige nicht mehr im Tor der DFB-Elf. Grund daran ist bekanntlich ein Mittelfußbruch, den sich Neuer im September letzten Jahres zugezogen hatte und die daraus resultierende fehlende Spielpraxis. 

Neuer ohne Spielpraxis oder ter Stegen mit viel Routine?

Vieles spricht also dafür, dass Barcelonas Stamm-Keeper Marc-Andre ter Stegen in Russland den deutschen Kasten hüten darf und Neuer nur als Ersatzmann zur Weltmeisterschaft fahren darf. Bundestrainer Joachim Löw hat jedoch nach Informationen der Bild einen Plan, wie Neuer doch noch zu seiner nötigen Spielpraxis kommen könnte und somit wieder Ansprüche auf den Stammplatz zwischen den Pfosten erheben könnt. Wird es noch einmal spannend im Kampf um Deutschlands Keeper für Russland?

Was ist also der Plan von Löw? Die DFB-Elf wird noch zwei Testspiele bestreiten, ehe die Vorrunde der WM beginnt. Am 2. Juni trifft die Deutsche Nationalmannschaft im österreichischen Klagenfurt auf die Auswahl des ÖFB und am 8. Juni empfängt der Weltmeister Saudi Arabien in der BayArena in Leverkusen. 

Zwei weitere Testspiele geplant: Extra für Neuer?

Zur Vorbereitung auf das Turnier in Russland gehört auch das Trainingslager des DFB in Südtirol und genau da soll Neuer die nötige Spielpraxis bekommen. Wie die Bild berichtet, wird neben der Herren-Nationalmannschaft auch Deutschlands U20 nach Italien reisen, um als Testspiel-Gegner für zwei weitere Partien zu agieren. Diese sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen dem 27. Mai und dem 1. Juni stattfinden. 

Das wären also noch einmal 180 Minuten mehr, die Löw seinem Titel-Torwart von 2014 anbieten könnte. Ob das für Neuer, der sein letztes Pflichtspiel am 16. September 2017 bestritten hat, an Spielpraxis langt, oder ob sich der Bundestrainer am Ende doch für Barcas ter Stegen entscheiden wird, bleibt abzuwarten. Wenn Neuer aber wirklich in den zwei Partien im Trainingslager und darüber hinaus bei den Testspielen gegen Österreich oder Saudi-Arabien spielen sollte, wäre das ein Hinweis darauf, dass Neuer Löws erste Option ist. 

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fd

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