Transfer in die Bundesliga

Ex-Bayern-Star kritisiert Hernandez-Ablöse: „Gibt nur einen Gewinner“

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Lucas Hernandez ist der neue Rekord-Transfer der Bayern.

Der Wechsel von Lucas Hernandez zum FC Bayern München für eine Rekordablöse ist fix. Ein Ex-Profi kritisiert die Höhe der Summe. Alle Entwicklungen im News-Ticker.

  • Lucas Hernandez war bereits seit geraumer Zeit beim FC Bayern München im Gespräch. 
  • Der Rekordmeister schnürt ein Mega-Paket - allein die Ablöse beträgt 80 Millionen Euro.
  • Am Mittwoch (27.3.) kam die Bestätigung: Der FC Bayern vermeldet den Transfer als perfekt
  • Alle Informationen zum Transfer im News-Ticker. 

Update vom 5. April, 10.47 Uhr: Stefan Effenberg kann den 80-Millionen-Euro-Transfer von Lucas Hernandez von Atletico Madrid zum FC Bayern nicht nachvollziehen. "Beim Hernandez-Transfer gibt es - wenn wir nur von der Transfersumme ausgehen - nur einen Gewinner. Das ist Atletico Madrid", schrieb der ehemalige Fußball-Nationalspieler in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de.

Effenberg räumte zwar ein, dass die Summe inzwischen "normal zu sein scheint", aber sie sei "einer der Gründe, warum die Fans oft schwer nachvollziehen können, was da vor sich geht". Wenn die Entwicklung so weitergehe, so Effenberg, "zahlen wir in fünf Jahren für einen Busfahrer fünf Millionen Euro".

Erstaunt über die Ablösesumme für Lucas Hernandez: Stefan Effenberg sieht Atletico Madrid als Gewinner des Transfers.

Auch Borussia Dortmund will sich in Madrid bedienen

Update vom 3. April, 16.50 Uhr: Der FC Bayern soll nach dem Transfer von Lucas Hernandez am nächsten Atlético-Star interessiert sein. Der Sechser Rodri soll es den Münchnern angetan haben.

Update vom 3, April, 15.21 Uhr: Der Rekordtransfer von Lucas Hernandez zum FC Bayern München sorgte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen. Doch für seinen Noch-Club Atletico Madrid könnte es nicht der einzige Abgang eines Spielers in Richtung Bundesliga bleiben. Laut einem Bericht des brasilianischen TV-Senders Globo Esporte interessiert sich Borussia Dortmund für den Atletico-Verteidiger Filipe Luis. Demnach sei sogar schon Kontakt aufgenommen worden, um für einen möglichen Transfer im Sommer anzufragen.

Der Vertrag des 33-jährigen Brasilianers Luis läuft aus. Gut für den BVB, denn damit würde keine Ablösesumme für den Nationalspieler fällig werden. Falls Atletico den Kontrakt nicht verlängert, würden aber wohl auch noch andere Vereine an die Tür von Luis klopfen. Ohne Ablöse könnte er zu einem der begehrtesten Transfers im Sommer werden.

„Den Sport nicht vermiesen“: Fußball-Legende spricht Klartext über Rekordablöse für Lucas Hernandez

Update vom 31. März 2019, 14.50 Uhr: Der ehemalige Trainer vom SC Freiburg Volker Finke ist eine Bundesliga-Legende. Er steht für echten, bodenständigen Fußball. Im Sport1-Doppelpass am Sonntagvormittag nahm er nun Stellung zur Rekordablöse von 80 Millionen Euro für Lucas Hernandez. Seine Aussage überraschte - denn er bewertete die neuen Transfer-Dimensionen des FC Bayern recht abgeklärt. „Am Ende des Tages werden es die Leute entscheiden, die Fußball schauen oder Karten kaufen, ob sie weiterhin bereit sind das Geld zu zahlen. Wir dürfen uns den Sport aber nicht vermiesen.“ Dass hohe Ablösesummen für neue Spieler gleichbedeutend mit Erfolg auf dem Platz seien, glaubt er nicht. „So leicht ist es nicht.“ 

Finke nahm auch kritisch Stellung zur Startaufstellung der Münchner beim Auswärtsspiel gegen Freiburg

Lucas Hernandez: Ehemaliger FCB-Star warnt Bayern-Bosse vor „Super-GAU“

Update vom 30. März 2019, 15.54: Der Ex-Münchner und Landsmann von Lucas Hernandez, Valérien Ismaël, hat sich gegenüber „Sport1“ zu dessen Transfer zum Rekordmeister geäußert. Er zeigte sich beeindruckt von dessen Entwicklung im letzten Jahr: „Im Fußball ist eben alles möglich. Er hat sich von Mr. Unbekannt zum teuersten Spieler der Vereinsgeschichte des FC Bayern entwickelt. Chapeau!“ 

Ismaël ist sich sicher, dass der Hernandez-Transfer für beide Seiten gut sein wird. Er hat auch keine Zweifel daran, dass er sich gegen die Konkurrenz durchsetzten wird: „Er bringt sehr viel mit. Ich habe das Gefühl, dass es sehr gut passen könnte bei Bayern. Er hat mehrfach bewiesen, dass er sich durchsetzen kann, wenn er ins kalte Wasser geworfen wird.“

Fan-Frust nach Unentschieden gegen Freiburg: Lewandowski als Sündenbock

Lucas Hernandez: Valerien Ismael warnt FC Bayern München vor „Super-GAU“

Der Franzose glaubt nicht, dass der Rekordmeister ein Risiko mit der Verpflichtung eingegangen ist: „Ich bin mir sehr sicher, dass die Bayern-Bosse diesen Transfer bis ins kleinste Detail geprüft haben. Man gibt nicht einfach 80 Millionen Euro aus und weiß nicht, wie schwer diese Verletzung ist. Da wurde bestimmt alles analysiert und von einigen Ärzten genau untersucht.“

Die einzige Gefahr sieht er in Hernandez unbändigem Ehrgeiz: „Er darf in den nächsten Monaten nicht zu viel zu schnell wollen, nur weil er in seinem neuen Klub sofort alle begeistern will. Da muss er und auch der Verein aufpassen. Hernandez darf nur auf den Platz zurückkommen, wenn er bei 100 Prozent ist. Das wäre sonst der Super-GAU für die Bayern.“

Bayern-Neuzugang Hernandez: Gefängnis nach heftigem Streit mit der Freundin

7.51 Uhr: Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll Lucas Hernandez auch eine rüpelhafte Seite haben. Im Februar 2017 sorgte er durch eine handfeste Auseinandersetzung mit seiner damaligen Freundin für Schlagzeilen. Beide wurden zur Sozialarbeit verdonnert und mussten mindestens 500 Meter Abstand voneinander einhalten, berichtet die SZ.

Im Juni 2017, also nur wenige Monate später, wurde Hernandez am Flughafen von Madrid festgenommen und für eine Nacht ins Gefängnis gesteckt, weil er gegen dieses Urteil verstoßen hatte, heißt es in dem Bericht. 

Angeblich war Hernandez mit Freundin nach der Versöhnung in den Urlaub geflogen. Bei der Rückkehr durfte sie die Passkontrolle passieren, weil ihr das Urteil nicht offiziell mitgeteilt worden war. Beide hätten später in Las Vegas sogar geheiratet, bezieht sich die SZ auf weitere Medien.

News vom Lucas Hernandez: Bayerns Neuzugang überrascht mit emotionalem Geständnis

18.30 Uhr: Auf die Unterstützung seines leiblichen Vaters muss der französische Weltmeister bereits seit geraumer Zeit verzichten. Jean Francois Hernandez (49), wie der Sohnemann ebenfalls zu seiner aktiven Zeit Profi bei Atletico Madrid, setzte sich vor über zehn Jahren über Nacht nach Thailand ab und brach sämtlichen Kontakt mit der Familie ab. Ein Drama. 

Zu Le Parisien sagte Hernandez vor Kurzem: „Es sind jetzt 12, 13 Jahre, in denen wir nichts Neues gehört haben – auch nicht nach dem WM-Triumph.“ Und weiter: „Mir ist noch bewusster, dass er in seiner Rolle als Vater versagt hat. Wenn ich ihn morgen treffe, werden wir uns unterhalten. Aber eines ist sicher: Ich kann mir nicht vorstellen, meinen Sohn aufzugeben. Das werde ich niemals machen, für nichts in der Welt. Und wenn ich unter der Brücke schlafen müsste, damit mein Sohn glücklich ist, würde ich es tun.“

Lucas Hernandez: FC Bayern holt auch guten Freund von Rekordeinkauf

15.36 Uhr: Der FC Bayern tut wirklich so einiges, damit sich Lucas Hernandez schnell heimisch fühlt in München. Nicht nur, dass der Rekordeinkauf seine Reha bereits in der Stadt angehen wird und mit Benjamin Pavard einer seiner kickenden Kumpels verpflichtet wurde. Nein, die Roten holen neben dem Weltmeister auch einen seiner besten Freunde von Atletico Madrid an die Säbener Straße.

Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, wird Oscar Fernandez ebenfalls zum Rekordmeister kommen. Der Spanier war bislang Zeugwart bei der zweiten Mannschaft der „Rojiblancos“ und soll Hernandez nun die Eingewöhnung erleichtern. Ist das dann gelungen, wird Fernandez eine noch nicht näher benannte Rolle im Verein übernehmen.

Fernandez kam vor sechs Jahren auf einem recht kuriosen Weg zum spanischen Hauptstadtklub. Als Angestellter von Real Valladolid soll er spanischen Medien zufolge im Oktober 2013 einen Transfer von Patrick Ebert, damals bei dem Klub unter Vertrag, zu Atletico Madrid angeschoben haben, indem er den heutigen Dresdner zu einem Treffen mit dem damaligen Atletico-Sportdirektor Jose Luis Caminero chauffierte. Der U21-Europameister wechselte stattdessen jedoch zu Spartak Moskau, dafür fand Fernandez selbst bei den „Rojiblancos“ eine neue Heimat - bis jetzt.

Kommt nicht allein nach München: Neben Lucas Hernandez holt der FC Bayern auch den Zeugwart von Atletico Madrid.

Rekordtransfer Lucas Hernandez: Kortison-Behandlung soll Verletzung verschlimmert haben

Update vom 29. März, 12.25 Uhr: Während Lucas Hernandez als Zugang für den Sommer feststeht, soll auch der Abgang von Jerome Boateng bereits ausgemacht sein. Das berichtet die SZ.

Update vom 29. März, 12.04 Uhr: Die Schwere der Verletzung von Lucas Hernandez, die den FC Bayern zur sofortigen OP veranlasst hat, dürfte die Klubbosse schon überrascht haben. Wie die Bild berichtet, dürfte daran auch die spezielle Behandlung des lädierten Innenbandes schuld sein. Demnach sei dabei zu Kortison gegriffen worden, was das Band löchrig werden ließ.

„Wenn man Kortison einsetzt, gab es vorher wohl eine Innenbandreizung“, zitiert das Blatt den Berliner Sportmediziner Dr. Thorsten Dolla: „In der Regel sollte es mit einer Dosis gut sein. Wird Kortison häufiger eingesetzt, kann es die Bandstruktur zerstören. Bei dieser Verletzung ist es sehr wahrscheinlich, dass der Spieler Wochen vor der OP Schmerzen im Knie hatte.“ Bei dem nun erfolgten Eingriff sollen unter Aufsicht von medizinischen Mitarbeitern der französischen Nationalmannschaft kaputte Teile des Innenbandes durch eine intakte körpereigene Bandstruktur ersetzt worden sein.

Rekordtransfer Lucas Hernandez: Sagnol erklärt Vorliebe der Bundesliga für Franzosen

Update vom 29. März, 9.32 Uhr: Lucas Hernandez wird der neunte Franzose in der Geschichte des FC Bayern sein. Selbst bei einem Abschied von Franck Ribery würden in der kommenden Saison vier Profis aus dem Nachbarland an der Säbener Straße unter Vertrag stehen. Für Willy Sagnol, von 2000 bis 2009 bei den Roten aktiv, ist das kein Zufall. „In der Nachwuchsförderung haben wir in Frankreich zuletzt einen guten Job gemacht“, betont der frühere Rechtsverteidiger bei Sportbuzzer: „Wir haben lange und hart dafür gearbeitet und nicht einfach nur 80 oder 100 Millionen Euro in die Infrastruktur gesteckt, sondern auch in die richtigen Männer investiert - die Fußballlehrer. Die haben die Jungs entscheidend weiterentwickelt.“

Mit Blick auf seine gemeinsame Zeit mit Bixente Lizarazu sagt der 42-Jährige: „Die schöne Tradition mit französischen Außen beim FC Bayern wird wachgehalten.“ Mit Benjamin Pavard kommt vom VfB Stuttgart ja ein weiterer Franzose mit Qualitäten als Außenverteidiger. Sagnol selbst erinnert auch an seine Vorreiterrolle für die gesamte Bundesliga: „Lizarazu und ich bei den Bayern oder Johan Micoud in Bremen haben gezeigt, dass die Liga attraktiv und Deutschland nicht nur ein Sprungbrett ist, sondern man dort eine lange und erfolgreiche Karriere erleben kann.“

Rekordtransfer Lucas Hernandez: Zorc und Bierhoff äußern sich zum Weltmeister

Update vom 28. März, 21.30 Uhr: Oliver Bierhoff kann den Rekordtransfer von Lucas Hernandez zu Bayern München nachvollziehen. "Auf der einen Seite zuckt man zusammen und denkt, wo hört das auf. Auf der anderen Seite stehen unsere Spitzenvereine Bayern München und Borussia Dortmund vor der Frage, gehen wir diese großen Zahlen mit, um in der Champions League eine Rolle zu spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass man diesen Schritt gehen muss", sagte der Nationalmannschafts-Direktor am Rande der Trainer-Gala des DFB in Köln.

Update vom 28. März, 17.56 Uhr: Lucas Hernandez soll nach seiner Knieoperation rechtzeitig zum Start der neuen Bundesliga-Saison wieder fit sein. „Ich kann sagen, dass die OP optimal verlaufen ist“, wird Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der Mannschaftsarzt des FC Bayern, auf der Homepage des Vereins zitiert. „Durch den Eingriff wird das vorher beschädigte Innenband wieder voll funktionsfähig. Der Spieler wird dem FC Bayern zum Saisonstart zur Verfügung stehen.“

Update vom 28. März, 15.03 Uhr: Horst Heldt hat sich kritisch zu dem Rekordtransfer geäußert. „Das ist eine gewaltige Summe, pfui Teufel. Was ein Fußballspieler wert ist, hat wenig mit der Realität des Lebens zu tun“, sagte der 49-Jährige am Donnerstag. 

Heldt betonte aber auch: „Wir stoßen da auch hier in der Bundesliga in Dimensionen vor, in denen andere Clubs schon längst sind. Das ist ein Markt, der sich entwickelt hat. Einer ist bereit, so eine Summe zu investieren. Ein anderer ist bereit, seinen Spieler abzugeben.“

Spricht der Manager sich hier auch für die 50+1-Regel aus? Zumindest regt das Zitat zum Spekulieren an: „Für uns bei Hannover 96 ist das ein Jahresetat, was dieser Spieler kostet. Wir haben 17 Millionen in mehrere Spieler investier. Es ist klar, dass es für viele Vereine immer schwerer wird, da mitzuhalten. Man muss dann versuchen, andere Ideen zu entwickeln.

Update vom 28. März, 14.55 Uhr: Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat sich zurückhaltend über den 80-Millionen-Euro-Transfer des französischen Fußball-Weltmeisters Lucas Hernández zum deutschen Rekordmeister Bayern München geäußert. „Jeder Club hat seine eigene Transferpolitik“, sagte Zorc am Donnerstag in Dortmund. Die Bayern hatten den Hernández-Wechsel zur kommenden Saison am Mittwoch perfekt gemacht und zahlen an Atlético Madrid die festgeschriebene Ablösesumme von 80 Millionen Euro.

Rekordtransfer Lucas Hernandez operiert: Kovac verrät neues Detail zur Reha

Update vom 28. März, 14.20 Uhr: Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Freiburg äußerte sich Bayern-Trainer Niko Kovac zum gestern präsentierten Neuzugang: „Wir sind froh, dass wir Lucas verpflichten konnten. Er ist ein Spieler, der Weltmeister ist, ein Spieler, der jung ist, ein Spieler der viele verschiedene Positionen in der Mannschaft bekleiden kann, ein Spieler, der Mentalität mitbringt. Er ist ein Spieler, der uns auf jeden Fall verstärken wird.“ 

Der Franzose musste sich nach der Unterschrift in München einer Operation am Knie unterziehen, Kovac bekräftigte: „Unsere medizinische Abteilung war der Auffassung, dass dieser medizinische Eingriff nötig ist“. Die Operation sei „sehr, sehr gut verlaufen“. Die weitere Vorgehensweise stellt sich wie folgt dar: „Er wird die Reha hier in München, unter Absprache mit Atlético, machen.“ Damit stand er im Stadtderby gegen Real Madrid am 09. Februar (Endstand 3:1 für Real) das letzte Mal für seinen Heimatklub auf dem Platz - Er wird in dieser Saison kein Spiel mehr für Atlético machen. 

Fraglich scheint indes die Dauer der Verletzung des neuen Rekordtransfers der Münchner: „Zum ersten Spieltag sollte er fit sein, das bedeutet nicht zwangsläufig, dass er hier am ersten Trainingstag sofort aufschlagen wird. Da muss man schauen, wie sich das entwickelt.“

Update vom 28. März, 11.57 Uhr: Wie sieht eigentlich die spanische Presse den Wechsel von Lucas Hernandez zum FC Bayern? „In sportlicher Hinsicht verliert Atlético ein Stück aus seiner Mitte“, schreibt beispielsweise die „Marca“. „Lucas hat seine Karten ausgespielt und er wettet auf die Bayern“, so die „AS“. „El Mundo“ kritisiert den Verteidiger. Was genau sie ihm vorwerfen, lesen Sie in unserem Artikel über die spanischen Pressestimmen

FC Bayern holt Lucas Hernandez: Nach Schock beim Medizincheck wollte Atletico eine Sache verhindern

Update vom 28. März, 9.37 Uhr: Wie die tz erfuhr, sollen bei der Operation auch Mitarbeiter der medizinischen Abteilung der französischen Nationalmannschaft dabei gewesen sein. Wie die tz ebenso berichtet, soll Atletico Madrid auf eine andere Behandlungsmethode bestanden haben. Doch das konservative Verheilen - ohne Operation - soll nicht den Wünschen des FC Bayern München entsprochen haben. Die Spanier waren also gegen eine OP. 

FC Bayern holt Lucas Hernandez für 80 Millionen - doch beim Medizincheck gab‘s einen Schock

Update vom 27. März, 17.39 Uhr: Der Wunschtransfer des FC Bayern ist perfekt! Lucas Hernandez, Abwehrstar von Atletico Madrid, wechselt zur kommenden Saison zum deutschen Rekordmeister. Dies hat der Verein am frühen Mittwochabend offiziell verkündet. Auch die Höhe der Ablösesumme wurde kommuniziert: Für den französischen Weltmeister, der mit seiner Mannschaft bei der WM 2018 in Russland den Titel holen konnte, überweisen die Münchner 80 Millionen Euro zu Atletico Madrid.

Der 23-jährige Außenverteidiger unterzeichnet beim FCB einen Fünf-Jahres-Vertrag bis zum Sommer 2024. „Ich bin sehr glücklich, dass wir in Lucas Hernández einen der besten Defensivspieler der Welt und Weltmeister verpflichten konnten“, verkündete Sportdirektor Hasan Salihamidzic in der Pressemitteilung des FC Bayern. Auch das Arbeitspapier zwischen Hernandez und Atletico war bis Ende Juni 2024 datiert.

Lucas Hernandez zum FC Bayern München: Schock bei medizinischer Untersuchung

Bei der sportmedizinischen Untersuchung von Lucas Hernandez gab es allerdings einen Schock: Das Ärzteteam um Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wolfarth stellte einen Innenband-Schaden im rechten Knie fest, diese Verletzung wird noch am heutigen Mittwoch in einer Operation behoben. Droht den Münchnern also erstmal ein längerer Ausfall ihres Rekord-Transfers? Laut des Bayern-Docs nein. „Lucas Hernández wird nach meiner Erfahrung dem FC Bayern zum Bundesligastart 2019/20 zur Verfügung stehen“, verkündet Bayerns Chefarzt.

Lesen Sie auch: Hochklassige Gegner beim Sommer-Trainingslager des FC Bayern*

Lucas Hernandez selbst spricht in einer Stellungnahme von einem „ganz wichtigen Tag in seiner Fußball-Karriere“. „Der FC Bayern München ist einer der besten Klubs in Europa und der Welt. Ich bin stolz, künftig um alle Titel für Bayern kämpfen zu können“, schwärmt der französische Shootingstar weiter.

Außerdem bedankt er sich bereits bei seinem jetzigen Verein: „Ich möchte mich bei Atletico Madrid, dem Management, den Trainern, meinen Mitspielern und den Fans für wunderbare zwölf Jahre bedanken. Atletico wird immer ein Teil von mir bleiben.“ Hernandez trägt bereits seit dem Jahr 2007 das Trikot des spanischen Topklubs und durchlief sämtliche Jugendmannschaften der „Colchoneros“. In München trifft Hernandez auf einige Landsmänner: Mit Kingsley Coman und Corentin Tolisso stehen bereits zwei Franzosen beim FCB unter Vertrag, außerdem haben die Münchner bereits Weltmeister-Kollege Benjamin Pavard für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro verpflichtet. 

FC Bayern: Bereits Dienstag Gerüchte um Einigung mit Hernandez

Update vom 26. März, 07.15 Uhr: Auch in Frankreich, dem Heimatland des Verteidigers, wird der Transfer von Lucas Hernández von Atletico Madrid zum FC Bayern bereits als fix vermeldet. Informationen von France Football zufolge schnüren die Roten ein nie dagewesenes Paket mit einem Volumen von 160 Millionen Euro für den Weltmeister. So sollen neben 85 Millionen Euro Ablöse auch 75 Millionen Euro an Gehalt vereinbart worden sein. Da der Abwehrspieler bis 2025 unterschrieben haben soll, betrage das Jahressalär 13 Millionen Euro. Damit würde Hernández zu den Topverdienern zählen. Dem Blatt zufolge kassieren nur Robert Lewandowski (17 Millionen), Manuel Neuer, Thomas Müller und Jerome Boateng (jeweils 16 Millionen) mehr pro Saison. Übrigens: Da die FIFA eine maximale Vertragslaufzeit von fünf Jahren vorschreibt, müsste es sich um einen Kontrakt bis 2024 plus Option auf eine sechste Saison handeln.

Jubelt wohl bald für den FC Bayern: Der Wechsel von Lucas Hernández (l.) scheint in trockenen Tüchern zu sein.

Alle Entwicklungen seit Bekanntwerden des Gerüchts, haben wir für Sie hier zusammengefasst

Transfer von Hernández zum FC Bayern soll fix sein

München - Zuletzt hatte Uli Hoeneß erneut von einer großen Transferoffensive des FC Bayern im kommenden Sommer gesprochen und dabei „das größte Investitionsprogramm, das der FC Bayern je hatte“ angekündigt. Nun berichten verschiedene Medien, darunter das Portal Foot Mercato, dass die Münchner den Rekordtransfer von Lucas Hernández zum kommenden Sommer bereits in trockene Tücher gewickelt haben sollen. 

Das Portal berichtet weiter, dass die Bayern bereits eine Anzahlung in Höhe von 40 Millionen Euro, also die Hälfte der festgeschriebenen Ausstiegsklausel von 80 Millionen Euro, veranlasst haben. 

Der Radiosender RMC Sport sieht den Wechsel des Verteidigers dagegen noch nicht ganz so weit. Demzufolge befinden sich beide Vereine in fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen, eine Einigung gebe es allerdings noch nicht. 

RMC Sport zufolge sind jedoch bereits konkrete Vertragsdetails bekannt. Demnach erhält Hernández bei den Bayern einen Fünfjahres-Vertrag mit einem Brutto-Salär in Höhe von 13,5 Millionen Euro. Damit würde der französische Nationalspieler direkt zu den Topverdienern bei den Roten zählen. 

Auch interessant: Hoeneß packt Geheim-Infos über Transfers aus - „Wir warteten schon auf ein Taxi, da ...“

Video: Bayern holt Hernández für 80 Millionen Euro

dpa, sid

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