Was macht der verlorene Prinz?

Podolski versetzt Fans mit Video in Ekstase - nicht nur das deutet auf Rückkehr in Bundesliga hin

Trainer Fink will Podolski (l.) zum Verbleib in Kobe überreden.
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Trainer Fink will Podolski (l.) zum Verbleib in Kobe überreden.

Der Vertrag von Lukas Podolski bei Vissel Kobe läuft Ende Januar aus. Jetzt kursieren mehrere Rückkehr um eine Rückkehr zu seinem Herzensklub 1. FC Köln.

  • Lukas Podolskis Vertrag bei Vissel Kobe läuft aus.
  • Es gibt Gerüchte um eine Rückkehr zum 1. FC Köln.
  • Ein Video heizt die Spekulationen an.

München/Kobe - Lukas Podolski ist vielen Fußball-Fans noch bestens in Erinnerung. Wie er bei der WM 2014 nicht nur als Gute-Laune-Mann glänzte, sondern an der Seite von Kumpel Bastian Schweinsteiger auch maßgeblich zum Titel beitrug.

Der heute 34-Jährige reifte bei seinem Herzensklub 1. FC Köln zum Profi und landete über die Stationen FC Bayern, nochmal Köln, FC Arsenal, Inter Mailand und Galatasaray Istanbul 2017 bei seinem jetzigen Verein Vissel Kobe. In Japan fand er seine neue Heimat, nach eigener Aussage fühlt er sich dort auch sehr wohl. Gerade gewann Podolski mit Kobe erstmals den Pokal. Kurz danach postete er bei Twitter ein Bild mit seinem Mitspieler Andres Iniesta und schrieb dazu: „Eine perfekte Partnerschaft.“

Lukas Podolski: Wird er Nachwuchstrainer beim 1. FC Köln?

Dennoch scheint Podolski der 1. FC Köln nicht loszulassen - und umgekehrt auch nicht. Denn es mehren sich Gerüchte um eine Rückkehr zu „seinem“ Verein. Von Podolski existiert etwa ein Video, das ihn auf einer deutschen Autobahn in einem Auto fahrend zeigt. Mit seinem Pkw fährt er hinter dem Mannschaftsbus des 1. FC Köln hinterher und streckt lachend den Daumen in die Höhe. Unklar bleibt allerdings, von wann das selbstgedrehte Video ist.

Deutet er darin tatsächlich eine Rückkehr zum „Effzeh“ an oder will er nur Verwirrung stiften? Die Fans dürfen jedenfalls weiter rätseln. Während sich die Anhänger natürlich Podolski am liebsten im FC-Trikot vorstellen, macht ein anderes Gerücht die Runde: „Poldi“ als Nachwuchstrainer.

Denn wie die Sport Bild in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, soll er sich in den nächsten Tagen mit den Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle treffen, um auszuloten, wie Podolski nach seiner aktiven Zeit integriert werden könnte. „Es ist das Interesse aller beim 1. FC Köln, Lukas an seinen Verein zu binden“, sagte Heldt der Sport Bild. Laut dem Blatt könnte „Poldi“ einen Job im Nachwuchsbereich bekommen.

Lukas Podolski: Bleibt er doch bei Vissel Kobe?

Dass Podolski, der in 2019 mit einem Foto aus dem Krankenhaus schockierte, nach seiner aktiven Karriere eine Funktion im Klub erhält, ist die wahrscheinlichste Variante, schließlich will er noch zwei Jahre spielen. Ihm sollen Angebote aus den USA und aus Polen vorliegen. 

Podolskis Vertrag bei Kobe läuft Ende Januar aus, auch sein Trainer Thorsten Fink, der langfristig wieder in der Bundesliga arbeiten will, wünscht sich einen Verbleib. Dass ein weiteres Engagement in Japan möglich ist, zeigt auch ein Kommentar Podolskis bei Instagram.

Unter ein Video des malaysischen Klubs Johor DT schrieb er auf Englisch „Bis bald“, versehen mit dem Hashtag AFC. So heißt die Champions League in Asien und Vissel Kobe spielt in derselben Gruppe wie Johor DT. mt

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