„Absoluter Tiefpunkt“

Sammer ledert gegen Wolfsburg - und lobt HSV

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Matthias Sammer ist mit dem VfL Wolfsburg nicht zufrieden.

Für den Hamburger SV und den VfL Wolfsburg wird es eng im Abstiegskampf. Nun hat sich Matthias Sammer zu beiden Krisen-Klubs geäußert - und kein gutes Haar an den Wölfen gelassen.

Hamburg - Matthias Sammer lobt Trainer Christian Titz vom abstiegsbedrohten Hamburger SV in den höchsten Tönen. „Gefühlt steht der HSV auf Rang zehn, gesichert. Dieses Gefühl hat sich der HSV mit Christian Titz hart erarbeitet. Das Team hat Willen und Charakter gezeigt“, sagte Sammer im Eurosport-Interview am Donnerstag. 

Der auf Tabellen-Platz 17 unmittelbar vor dem ersten Bundesliga-Abstieg seiner Geschichte stehende HSV hatte Titz im März als Nachfolger des erfolglosen Bernd Hollerbach verpflichtet. „Wenn der HSV das über die ganze Saison mit Christian Titz gezeigt hätte, wäre der HSV doch niemals in der aktuellen Situation“, meinte Sammer.

Die Herangehensweise von Titz imponiere ihm, sagte der 50 Jahre alte ehemalige Nationalspieler. „Er verwaltet nicht, er lässt agieren. Ballbesitz, Offensive und Mut. Er lässt nicht konservativ defensiv agieren, er will nach vorne spielen. Diese Art und Weise gefällt mir.“

Lesen Sie dazu auch: Von FC Bayern bis HSV: Das sind die Saison-Zeugnisse der Bundesliga-Klubs

Sammer über VfL: „Absoluter Tiefpunkt ist erreicht“

Beim ebenfalls abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg hofft Sammer, „dass der absolute Tiefpunkt erreicht ist. Es geht jetzt nicht mehr tiefer.“ Die Mannschaft mit dem namhaften Kader gehöre „doch niemals da hinten hin“, meinte er. „Wolfsburg ist für mich unerklärlich. Die Art und Weise, das Auftreten, diese Behäbigkeit.“ Nach der Trennung von Sportdirektor Olaf Rebbe sei die Kompetenz im Abstiegskampf komplett auf Trainer Bruno Labbadia abgeladen worden. „Und das ist ungerecht, weil sich alles auf ihn fokussiert. Selbst die eigenen Fans werden - emotional begründet - ungerecht.“

dpa

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