Nach Dopingskandal

Mutko tritt als Cheforganisator der WM 2018 in Russland zurück

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Mutko tritt als Cheforganisator der WM 2018 in Russland zurück.

Der russische Vizeministerpräsident Witali Mutko tritt als Cheforganisator der Fußball-WM 2018 in Russland zurück.

Im Zuge der massiven Doping-Vorwürfe gegen russische Sportler legt der russische Vize-Regierungschef Witali Mutko den Vorsitz des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in seinem Heimatland nieder. Das gab der Politiker nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen am Mittwoch in Moskau bekannt. Zwei Tage zuvor hatte der 59-jährige Politiker bereits erklärt, sein Amt als Präsident des russischen Fußball-Verbandes für sechs Monate ruhen zu lassen.

Den Vorsitz des Organisationskomitees übernehme der amtierende Direktor des Gremiums, Alexej Sorokin, erklärte Mutko den Agenturen zufolge. Sorokin werde nun die Abstimmung mit dem Fußball-Weltverband Fifa übernehmen. "Ich werde mich auf die Arbeit in der Regierung konzentrieren", fügte Mutko hinzu.

Mutko gilt als Schlüsselfigur im Skandal um russisches Staatsdoping. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Anfang des Monats wegen des Dopingskandals entschieden, dass bei den nächsten Olympischen Winterspielen keine Athleten unter russischer Flagge antreten dürfen.

Startrecht unter neutraler Flagge - Olympia-Verbot für Mutko

Nachweislich nicht gedopte russische Sportler können bei den Spielen im Februar im südkoreanischen Pyeongchang aber nur unter der olympischen Flagge teilnehmen. Gegen Mutko sprach das IOC zugleich ein lebenslanges Olympia-Verbot aus.

Mutko teilte am Mittwoch mit, dass er seinen Ausschluss vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) angefochten habe. Auch den Vorwurf, dass russische Athleten bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi gedopt waren, weist Mutko zurück.

Die IOC-Entscheidung gegen Russland ist für die Führung in Moskau ein großes Ärgernis. Sie fiel nur wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl in Russland am 18. März. Die Fußball-WM findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli statt.

AFP

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