Drei-Jahres-Vertrag

Nach Sperre wegen illegaler Wetten: Englischer Skandal-Profi bekommt Trainerposten

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Joey Barton wird neuer Trainer beim FC Fleetwood Town.

Nachdem er 18 Monate wegen über 1200 platzierten Wetten, untr anderem auf Spiele seiner eigenen Mannschaft, gesperrt war, wird Joey Barton nun Trainer in der englischen dritten Liga.

Fleetwood - Der noch wegen zahlreicher Fußball-Wetten gesperrte englische Profi Joey Barton wird Trainer bei einem Drittligisten. Der 35 Jahre alte Skandal-Fußballer hat beim FC Fleetwood Town im Nordwesten Englands einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Barton wird den Job im Juni direkt nach Ablauf der Sperre antreten, die ihm der englische Verband FA im April 2017 aufgebrummt hatte.

Der Skandal-Spieler, der vor seiner Sperre beim Premier-League-Club FC Burnley angestellt war, hatte zugegeben, zwischen 2006 und 2016 mehr als 1200 Wetten auf Fußballspiele platziert zu haben - auch einige Male gegen sein Team. Barton betonte aber, niemals gegen die eigene Mannschaft gewettet zu haben, wenn er im Kader war. Er habe unter Spielsucht gelitten.

Vorsitzender: Barton bringt „Erfahrung und Profil mit“

Der englische Verband sperrte ihn daher für 18 Monate, zudem musste Barton eine Strafe von umgerechnet rund 35 000 Euro zahlen. Der Mittelfeldspieler war während seiner Karriere mehrfach negativ aufgefallen und bei diversen Clubs gesperrt oder suspendiert worden. Unter anderen saß er wegen Körperverletzung eines Passanten in Liverpool 2008 für gut zwei Monate im Gefängnis.

Fleetwoods Vereinsvorsitzender Andy Pilley sagte zur Verpflichtung, dass Barton „Erfahrung und Profil“ mitbringe. Er glaube, dass der ehemalige Mittelfeldspieler „das Potenzial hat, einer der besten Trainer der neuen Generation zu werden.“ Barton selbst sagte, er sei sehr erfreut über diese Chance. „Ich komme zu einem Club mit großen Ambitionen.“

Mit Ex-Bayern-Profi und Sky-ExperteDidi Hamann hatte sich Barton 2013 einen legendären Streit auf Twitter geliefert, der mehr als nur ein bisschen aus dem Ruder lief.

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dpa

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