Aufatmen beim Traditionsverein

Ohne Auflagen: Hamburger SV erhält in jedem Fall Lizenz für die neue Saison

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Christian Titz un der Hamburger SV haben die Lizenz für die neue Saison sicher.

Gute Nachrichten sind beim Hamburger SV in der aktuellen Saison rar gesät. Die Meldung, dass der Traditionsverein auf jeden Fall eine Lizenz für die kommende Saison erhält, ist aber ein echter Silberstreif.

Hamburg - Endlich mal eine gute Nachricht für den Hamburger SV: Der stark abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligist hat von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Spielberechtigung sowohl für die 1. als auch für die 2. Bundesliga ohne Bedingungen und ohne Auflagen erhalten. Das teilten die Hanseaten, deren erster Abstieg bei acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bereits an diesem Wochenende Realität werden könnte, am Donnerstag mit.

„Wir haben beide Ligen-Szenarien inhaltlich professionell vorbereitet und freuen uns über den Erhalt der Lizenzen“, erklärte Finanzvorstand Frank Wettstein, der beim HSV derzeit auch als Vorstandsvorsitzender fungiert. Der Aufsichtsratschef der HSV Fußball AG nahm die Botschaft aus Frankfurt/Main ebenfalls zufrieden auf. „Das ist eine erfreuliche Nachricht“, sagte Bernd Hoffmann. „Unser Finanzbereich hat unter der Leitung von Frank Wettstein sehr gute Arbeit geleistet und damit die Grundlage für die kommende Spielzeit geschaffen“, ergänzte Hoffmann.

Ob Investor Klaus-Michael Kühne dem HSV erneut finanziell unter die Arme gegriffen hat, blieb offen. Der 80 Jahre alte Milliardär und Fan hält 20,57 Prozent der Anteile und ist größter Einzelinvestor der HSV-Fußball-AG. Zuletzt hatte er weitere Zahlungszusagen verweigert.

Es war erwartet worden, dass der HSV im Fall des ersten Abstiegs der Vereinsgeschichte vor allem mit der Erteilung der Lizenz für die 2. Liga Probleme bekommen könnte. Denn der Traditionsclub beklagt Verbindlichkeiten von mehr als 100 Millionen Euro. Und in der 2. Liga sind die garantierten Einnahmen deutlich niedriger als im Oberhaus.

Lesen Sie auch: HSV und Köln vor Abstieg: So könnte am Sonntag schon alles vorbei sein

dpa

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