Bei Preisverleihung in Katalonien

Zukunft von Pep Guardiola? Sein Vater macht eine besondere Ankündigung

Nach der Trennung von Niko Kovac wird über die Rückkehr von Pep Guardiola als Trainer zum FC Bayern spekuliert. Nun hat sich sein Vater zur Zukunft geäußert.

Update vom 5. Dezember 2019, 12.20 Uhr:  Pep Guardiola hat sich mit seinem Mega-Versprecher auf der PK (siehe weiter unten im Artikel) wieder ins Spiel gebracht - vermutlich unfreiwillig. So oder so, sein Patzer war urkomisch. 

Dürfen die Bayern-Fans doch noch von einer Rückkehr träumen? Jetzt hat sich ein Mann geäußert, der wohl bestens über die Pläne des Manchester-City-Trainers Bescheid weiß: Pep Guardiolas Vater. Valenti Guardiola nahm stellvertretend einen Preis des katalanischen Fußball-Verbandes entgegen, sein Sohn gewann zeitgleich mit seiner Mannschaft gegen Burnley.

Pep Guardiola: Vater Valenti spricht auf der Bühne über die Zukunft

Auf der Bühne wurde der stolze Papa gefragt, ob denn eine Rückkehr nach Barcelona denkbar wäre: „Das könnte sein. Aber nur als Trainer“, antwortete Guardiola Senior. In der Vergangenheit war darüber spekuliert worden, ob Pep bei den Blaugrana möglicherweise einmal Präsident werden könnte. Das lehnte er stets ab. 

„Seit er von zuhause weg ist, hat er immer seine eigenen Entscheidungen getroffen. Ich habe ihn nie beraten“, erklärte sein Vater weiter. Für die Bayern-Fans ist also klar: Auf das Wort von Valenti Guardiola können sie nicht hoffen, wenn es um eine Rückkehr nach München geht. Einer von Guardiolas Vorgängern beim FCB ist Jürgen Klinsmann. Er sorgte nun für Lacher auf einer Pressekonferenz. Im Fokus ist dagegen weiter Erling Haaland. Wird das Sturmtalent zum Super-Schnäppchen? Währenddessen rückt die EM 2020 näher - nun wurde wohl das deutsche Auswärtstrikot geleakt

Pep Guardiola erlaubt sich einen Mega-Patzer - denkt er doch noch an eine Bayern-Rückkehr?

Update vom 4. Dezember 2019, 13.58 Uhr: Der Name Pep Guardiola wurde vor zwei Wochen noch heiß diskutiert. Kommt es beim FC Bayern München etwa zum Mega-Comeback des Erfolgstrainers? In der Zwischenzeit machte der Spanier deutlich, dass er seinen Vertrag bei Manchester City, der bis 2021 läuft, erfüllen wird.

Oder gibt es jetzt doch noch eine Wende? Nach dem Sieg der Citizens über den FC Burnley sprach Guardiola auf der Pressekonferenz über seinen Mittelfeldspieler Rodrigo. Dann sagte er: „Ich denke, Bayern München äääh ... Bayern München“, und klatschte sich mit der flachen Hand auf den spärlich bewachsenen Mittelscheitel.

Pep Guardiola: Kurioser Versprecher sorgt für Lacher - denkt er noch an den FC Bayern?

„Ich glaube, Man City hat einen ... Bayern München, what the f***?“, fuhr Guardiola fort und musste über sich selbst schmunzeln. Auch die anwesenden Journalisten konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. Letztlich hat Guardiola seinen Gedanken aber doch noch zuende bringen können. „Ich weiß nicht, was ich mir gedacht habe. Aber Man City hat einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre gekauft.“

Ganz offensichtlich hat Guardiola den FCB immer noch irgendwie im Kopf. Nimmt Pep Rodrigo vielleicht eines Tages mit zum FCB? Die Münchner waren am 23-Jährigen bereits in der Sommerpause dran, er entschied sich dann aber für City.

Pep Guardiola: FC Bayern München auch bei Manchester City ein Thema

Währenddessen gibt es bei den Münchnern weiter Gerüchte um Thomas Tuchel und Mauricio Pochettino. Karl-Heinz Rummenigge hat Bundesliga-Konkurrent Werder Bremen außerdem kritisiert. Bei TV-Sender Sky räumt man dem Rekordmeister dagegen nur noch geringe Chancen auf die Bundesliga-Krone in dieser Saison ein.

Guardiola-Knüller! Kommt er zum FC Bayern zurück? „Meine Liebe für den Klub ...“

Update vom 27. November 2019, 10.38 Uhr: In der Bundesliga wird weiter fleißig über Trainer diskutiert. Hertha BSC scheint nun einen neuen gefunden zu haben. Ein ehemaliger Bayern-Coach übernimmt das Amt von Ante Covic.

Update vom 24. November 2019, 14.20 Uhr: Nach dem 4:0 in der Bundesliga bei Fortuna Düsseldorf ist die Position von Hansi Flick als Chefcoach des FC Bayern gefestigter denn je.

Doch darf 54-jährige Badener auch über Weihnachten hinaus weitermachen? Vielleicht bis Sommer? Oder sogar darüber hinaus? 

Sicher ist: Nach dem Bekenntnis von Pep Guardiola (Vertrag bis 2021) zu Manchester City gibt es einen Nachfolge-Kandidaten weniger. Damit steigen die Chancen für Erik ten Hag (Ajax Amsterdam), den nun auch Ex-Bayern-Trainer Andries Jonker ins Spiel gebracht hat.

Die Gruppen der EM 2020 werden am Samstag (30. November) ausgelost. Droht dem DFB-Team eine Hammer-Gruppe? Wir begleiten die Auslosung der EM im Live-Ticker

FC Bayern eine Option? Pep Guardiola bekennt sich zu Manchester City

Update vom 23. November 2019, 8.42 Uhr: Hansi Flick sitzt nach seinen zwei Siegen gegen Piräus und Dortmund fest im Sattel. Doch bleibt er auch langfristig Trainer des FC Bayern München? Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass man an der Säbener Straße über eine Rückkehr von Pep Guardiola nachdenkt.

Der Spanier ist aktuell aber bei Manchester City - und will dort auch bleiben. In einem Interview mit Sky Sports UK sprach Guardiola nun über die Spekulationen. Was schnell deutlich wurde: Er schob ihnen einen Riegel vor.

Pep Guardiola: Rückkehr zum FC Bayern München? City-Trainer mit Hammer-Aussagen

„Es könnte sein, dass ein Kerl plötzlich über ein Gerücht spricht. Und dann nehmen es die Leute auf einmal auf. Ich mag die Leute beim FC Bayern sehr. Ich war dort unglaublich glücklich“, erklärt er. Hört sich für die FCB-Fans erstmal gut an. Doch dann setzt Guardiola den Comeback-Gerüchten ein Ende: „Aber die Verantwortlichen wissen: Ich bin jemand, der das respektiert, was er unterschreibt.“ 

Der Trainer hat bei Manchester City einen Vertrag bis 2021 unterzeichnet. Klar könne es sein, dass man nach schlechten Ergebnissen auch bei den Citizens gefeuert werden könne. „Wenn der Klub mich dann aber trotzdem weiterhin will, dann möchte ich auch hier bleiben“, betont Guardiola. 

Pep Guardiola: FC Bayern München ist für ihn aktuell kein Thema

Und weiter: „Es ist egal, ob Bayern mich in Zukunft will oder nicht. Meine Liebe für München, den Klub und die Leute, die ich dort getroffen habe, ist unglaublich.“ In Barcelona sei es ähnlich - „das ist aber meine Heimatstadt. Hier in Manchester ist jedoch das Gleiche passiert. Hier sind auch unglaubliche Leute“. Deshalb habe Guardiola bei den Sky Blues noch viel vor. 

In der vergangenen Woche hatte Joshua Kimmich über die Zeit unter Guardiola gesprochen - er war voll des Lobes. „Das ist wichtiger, als Titel zu holen. Das ist das wahre Erbe, das einem gefällt“, meint der 24-Jährige. Kimmich soll darüber hinaus Wunschkandidat für einen Wechsel zu Guardiolas Ex-Klub FC Barcelona sein.  

Pep Guardiola und der FC Bayern München - gibt es doch Hoffnung?

Am Ende des Interviews macht Guardiola aber doch noch einmal allen Fußballfans Hoffnung, die sich nach einem der besten Trainer der Welt sehnen: „Ich werde nicht für immer bei Manchester City sein“, sagt er. Für ihn sei es aber wichtig, dass er irgendwann nach seinem Abschied noch einmal zurückkommen könne und dann ein gutes Verhältnis zu den Leuten habe. 

Pep Guardiola und der FC Bayern München - eine Rückkehr vor Juli 2021 scheint somit ausgeschlossen. Zunächst einmal werden sich die Roten auf Fortuna Düsseldorf konzentrieren müssen. Wir begleiten die Partie im Live-Ticker. Bei tz.de* erfahren Sie außerdem, wo Sie das Spiel live verfolgen können. Wie wird Hansi Flick wohl aufstellen? Wir haben uns Gedanken zur Startelf gemacht. Für den FCB ist es ohnehin ein wichtiges Wochenende - die zweite Mannschaft bestreitet das Stadtderby gegen den TSV 1860 in der 3. Liga. Bei tz.de* gibt es den Live-Ticker zum Duell der Rivalen. Bei Borussia Dortmund läuft es dagegen überhaupt nicht rund.

Kehrt Pep Guardiola zum FC Bayern zurück? Vertraute haben spannende Vermutung

Erstmeldung vom 21. November 2019, 10.40 Uhr: München - Mit Niko Kovac musste bereits zum zweiten Mal binnen drei Jahren ein Bayern-Trainer im Herbst vorzeitig gehen. Vor-Vorgänger Carlo Ancelotti erwischte es im Jahr 2017. Der letzte (Nicht-Übergangs-)Coach in der Trainerhistorie des FC Bayern, der seinen Vertrag erfüllte, war Pep Guardiola. Er verließ den Klub 2016.

Unter dem Katalanen fügte der FCB seiner ohnehin üppigen Titelsammlung drei Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege hinzu. Daran erinnern sich offenbar auch die Bayern-Bosse und denken ernsthaft darüber nach, den Trainer zu einer Rückkehr zu bewegen.

Pep Guardiola: Kehrt er zum FC Bayern München zurück?

Dabei setzen die Münchner auf den Wohlfühlfaktor. Einem Bericht der Sport Bild zufolge soll Guardiola, der aktuell Manchester City trainiert, in England nicht mehr glücklich sein. Ehefrau Cristina soll mit einigen Kindern wieder zurück nach Spanien gezogen sein.

In München lebte Familie Guardiola hingegen noch glücklich zusammen. Pep soll die Wohnung in der City, die er damals erwarb, noch heute besitzen. Ein Satz des Spaniers, den er 2016 tätigte, macht dem Rekordmeister zusätzlich Hoffnung. Damals sagte er, dass er „nach Deutschland zurückkommen“ werde, „vielleicht auch als Trainer“.

Pep Guardiola zum FC Bayern München? Berater äußert sich

Auch die neue Investitionsfreude der Bayern dürfte Guardiola, der in Manchester viel Geld für Transfers zur Verfügung hat, gefallen. Insgesamt 143,5 Millionen Euro investierte der FCB vor der Saison 2019/20 in seinen Kader, wobei man den größten Fisch mit Leroy Sané nicht angeln konnte. Den einen oder anderen Star neben Robert Lewandowski würde der Katalane im Falle einer zweiten Amtszeit sicherlich gerne in der Allianz Arena begrüßen.

Bei allen Pro-FCB-Faktoren (auch Lewandowski und Kimmich äußerten sich positiv bezüglich einer Pep-Rückkehr) gibt es auch Dinge, die gegen ein neuerliches Engagement von Guardiola an der Säbener Straße sprechen. Sein Vertrag in Manchester läuft noch bis 2021 und der Katalane hegt wohl keine Ambitionen, vorzeitig aus diesem auszusteigen. „Guardiola erfüllt immer seine Verträge. Ich dementiere alle Gerüchte!“ sagte sein Berater Josep Maria Orotbig.

Pep Guardiola zurück zum FC Bayern München? Vertraute haben Vermutung

Aus dem Umfeld Guardiolas ist außerdem zu hören, dass er nach seinem City-Engagement gerne eine Pause einlegen würde. Vertrauten gegenüber vermittelt er wohl den Eindruck, ein erneutes Sabbatical anzustreben, wie er es schon nach seiner Amtszeit in Barcelona einlegte. Das berichtet der kicker in seiner Donnerstagsausgabe. Damals dauerte die Auszeit ein Jahr; danach wechselte Pep als Trainer zu den Bayern.

Er sagte zudem, dass das vierte Jahr in Barcelona ein Fehler gewesen sei und drei Jahre bei einem Verein genug seien. Während sich Pep in München an diese Maxime hielt, ist er in Manchester schon im vierten Jahr Cheftrainer und wäre bei Vertragsende fünf Spielzeiten im Amt gewesen.

Pep Guardiola: Hat er eine Vergangenheit und eine Zukunft beim FC Bayern München? 

Guardiola, bei dem im Moment alles nach Absage klingt, ist jedoch nicht der einzige Kandidat, der Hansi Flick als Bayern-Trainer folgen könnte. Während der ehemalige Kovac-Co mindestens bis Weihnachten bleiben und sich auch darüber hinaus Hoffnungen machen darf, sind andere Kandidaten sicher aus dem Rennen.

José Mourinho ist nun Ex-Nachfolgekandidat und folgt bei Tottenham Hotspur auf den entlassenen Mauricio Pochettino, der nun noch mehr in den Fokus des FC Bayern geraten dürfte. Ralf Rangnick und Arséne Wenger sind ebenfalls keine Kandidaten mehr, während Erik ten Hag erst im Sommer kommen könnte. Zu Thomas Tuchel gibt es laut kicker auch weiterhin Kontakt vonseiten des FCB.

Das Derby zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern II endete unentschieden. Schwächelten die Bayern wegen zu wenig moralischer Unterstützung?*

sh

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Rubriklistenbild: © AFP / OLI SCARFF

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