Letztes Jahr in der J-League?

Spanischer Trainer tritt zurück - Podolski fällt gravierende Entscheidung

Legte das Kapitänsamt bei Vissel Kobe nieder: Lukas Podolski (r)
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Legte das Kapitänsamt bei Vissel Kobe nieder: Lukas Podolski (r).

Seit knapp zwei Jahren spielt Lukas Podolski bereits in Japan Fußball. Nun stehen für den Ex-Nationalspieler zwei wichtige Änderungen an. Beides betrifft die sportliche Leitung.

Kobe - Lukas Podolski ist nicht mehr Kapitän des japanischen Klubs Vissel Kobe. Das teilte der 33-Jährige über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Am selben Tag löste der spanische Trainer Juan Manuel Lillo (53) seinen Vertrag bei Podolskis Verein auf. Zum Nachfolger wurde der Japaner Takayuki Yoshida (42) ernannt. Trotz Millionen-Investitionen in Stars wie dem früheren DFB-Nationalspieler Podolski, David Villa und Andrés Iniesta sowie auch in Ex-Trainer Lillo hat der Verein bislang eher enttäuscht. Vissel Kobe rangiert weiterhin auf dem zehnten Platz der japanischen J-League.

Lukas Podolski: Ist 2019 das Abschieds-Jahr in Japan?

Es sei eine "schwierige Entscheidung" gewesen, die Kapitänsbinde abzugeben, heißt es in Lukas Podolskis Tweet in japanischer Sprache. Er werde jedoch auch weiterhin seine Mannschaft anführen, daran habe sich nichts geändert, schreibt Podolski in einer weiteren japanischsprachigen Mitteilung und bedankt sich bei den Fans für ihre stetige Unterstützung mit den Worten: "Danke, Kobe-Supporters".

Podolski steht noch bis Ende des Jahres bei Kobe unter Vertrag. Danach ist für ihn alles offen, wie Lukas Podolski anlässlich einer Stippvisite in Deutschland im dpa-Interview sagte. Er fühle sich noch stark genug für die Bundesliga. Durchaus möglich sei aber auch ein weiteres Jahr in Japan. "Wenn alles passt, warum nicht? Das ist eine gute Liga, wir trainieren auf einem guten Niveau", sagte Podolski, dessen legitimer Nachfolger offenbar in Dänemark unter Vertrag steht.

dpa

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