Nach mieser Saison

“Geht und erstickt“: Olympiakos-Präsident beschimpft seine Mannschaft aufs Übelste

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Evangelos Marinakis hat die Faxen dicke: Seine Mannschaft bekommt ihr Fett weg.

Da hatte einer die Schnauze gestrichen voll. Nach Platz drei für den griechischen Serienmeister Olympiakos Piräus hat sich der Klubpräsident die Mannschaft vorgeknöpft - und nicht zum ersten Mal kein gutes Haar an ihr gelassen.

Piräus - Klubpräsident Evangelos Marinakis hat die Mannschaft des griechischen Fußball-Rekordmeisters Olympiakos Piräus nach dem letzten Spieltag übel beschimpft. "Ihr seid nicht einmal das Toilettenpapier in unserem Trainingszentrum wert. Statt euch einen schönen Urlaub zu wünschen, sage ich: geht und erstickt", wird Marinakis in griechischen Medien zitiert.

Piräus hatte zum Abschluss einer enttäuschenden Saison 0:3 (0:0) bei PAS Ioannina verloren und als Tabellendritter erstmals seit 2011 die Qualifikationsspiele für die Champions League verpasst. Ex-Nationalspieler Marko Marin stand am Sonntag nicht im Kader.

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Marinakis erklärte den Berichten zufolge zudem, er allein sei dafür verantwortlich "euch hierher geholt und mit goldenen Verträgen ausgestattet zu haben." Olympiakos hatte von 2011 bis 2017 siebenmal in Folge den Titel geholt, in diesem Jahr ging die Meisterschaft an AEK Athen. 

Schon im vergangenen Monat hatte Marinakis der Mannschaft eine Strafe von 400.000 Euro aufgebrummt und den Spielern erklärt, sie könnten vorzeitig in Urlaub gehen. "Ich werde Olympiakos neu aufbauen, und es wird das Team werden, von dem wir alle träumen. Ich und der Rest der Fans haben euch lange genug toleriert", soll der 50-Jährige den Profis gesagt haben.

sid

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