Spitzenklubs wollen mehr Geld

Rummenigge unterstützt Klub-WM: Aus für den Confed-Cup?

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Karl-Heinz Rummenigge möchte die Stellung der Top-Klubs im Fußball-Gefüge stärken. 

Rummenigge unterstützt Pläne der FIFA, die Klub-WM aufzustocken. Ein 25 Milliarden-Dollar-Angebot dürfte, das dem Verband vorliegt, dürfte dabei durchaus eine Rolle spielen. 

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat erstmals die Unterstützung von Bayern München für den milliardenschweren FIFA-Plan einer Aufstockung der Klub-WM angedeutet. "Das aktuelle Format ist tatsächlich nicht mehr attraktiv. Mein Eindruck ist, dass von den Klubs, die in Zürich waren, generelles Interesse an einer Reform besteht", sagte Rummenigge in einem Interview mit dem Münchner Merkur (Freitag-Ausgabe). Der Weltverband FIFA hatte zuletzt die Vertreter von Bayern München, Juventus Turin, Paris St. Germain, Manchester United, Manchester City, Real Madrid und vom FC Barcelona geladen, um Überzeugungsarbeit zu leisten. FIFA-Präsident Gianni Infantino liegt seit Wochen ein Angebot eines mysteriösen Konsortiums überinsgesamt 25 Milliarden US-Dollar vor - unter anderem für den Verkauf der Klub-WM mit dann 24 Mannschaften.

Rummenigge will eine „harmonische und loyale Lösung anstreben"

Die Pläne der FIFA sehen vor, so Rummenigge, "dass die Klub-WM alle vier Jahre im Juni veranstaltet würde, anstelle des Confed Cups, der abgeschafft wird". Real hatte sich bereits positiv geäußert. Wichtig sei jetzt aber, betonte der Bayern-Boss, "dass die Klubs gemeinsam mit der UEFA und der FIFA eine harmonische und loyale Lösung anstreben". Woher das viele Geld für die Reform der Klub-WM komme, sei "gegenwärtig nicht bekannt, sagte Rummenigge: "Der FIFA-Präsident hat offenbar eine Vertraulichkeit zugesichert." 

Rummnigge fordert mehr Geld

Rummenigge übte allerdings auch Kritik an FIFA und UEFA wegen der Aufstockung der WM- und EM-Turniere. "Es kann nicht sein, dass die Nationalmannschaften immer mehr Platz in diesem Kalender einnehmen. Es geht hier exklusiv ums Geld", sagte er zu den Erweiterungen. "Die Verbände haben sich zu Vermarktungsmaschinen entwickelt", ergänzte Rummenigge und forderte höhere finanzielle Entschädigungen für Klubs, die ihre Profis für die Endrunden abstellen.

sid

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