„Im Moment ist es eine tote Mannschaft“

Das sagt Matthäus über den möglichen Favre-Wechsel nach Dortmund

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Lucien Favre könnte schon bald Trainer von Borussia Dortmund werden.

Lucien Favre steht offenbar vor einem Wechsel zu Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. Nun meldet sich Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zu Wort - mit Lob für den Stöger-Nachfolger und Kritik an der aktuellen Situation.

Dortmund - Für Sky-Experte Lothar Matthäus wäre Lucien Favre die richtige Wahl für den Posten als neuer Chef-Trainer beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. "Nach meinen Informationen ist sich der BVB mit Favre einig. Das wäre eine gute Entscheidung - Favre kennt die Bundesliga, hat in Berlin und Gladbach hervorragende Arbeit geleistet und in Nizza bewiesen, dass er mit Stars wie Mario Balotelli umgehen kann", schrieb Matthäus in seiner wöchentlichen Kolumne "So sehe ich das" auf skysport.de.

Sky hatte zuvor berichtet, der Bundesligist aus dem Ruhrpott sei sich mit Favre einig geworden. Die finalen Vertragsmodalitäten müssten allerdings noch geklärt werden. Deshalb solle der neue Trainer als Nachfolger von Peter Stöger erst in der kommenden Woche vorgestellt werden. Ein BVB-Sprecher wollte dies allerdings nicht kommentieren.

"Mit Favre, einem fitten Reus und einigen Neuzugängen, die fußballerisch und charakterlich vorangehen und Verantwortung übernehmen, könnte der BVB in der neuen Saison wieder den Fußball spielen, den die Fans sehen möchten und der Schwarzgelb lange ausgezeichnet hat. Im Moment ist es eine tote Mannschaft", schrieb unterdessen Matthäus in seiner Kolumne weiter.

Favre ist nicht zum ersten Mal Kandidat beim BVB

Bereits nach dem Weggang von Thomas Tuchel zum Ende der vergangenen Saison war über einen Wechsel Favres nach Dortmund spekuliert worden. Damals ließ Nizza ihn aber nicht ziehen, der BVB entschied sich für Peter Bosz, der wegen anhaltender Erfolglosigkeit aber im Dezember entlassen wurde. Es kam Stöger, mit dem die Borussia am kommenden Wochenende gegen die TSG 1899 Hoffenheim noch um die Champions-League-Qualifikation kämpft. Sein Abgang gilt als sicher - auch nach den jüngsten Äußerungen des verletzten Sebastian Rode, der sich für seine Aussage einen Rüffel von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen Rüffel abgeholt hatte.

Ebenfalls spekuliert worden war über ein Engagement Favres beim FC Bayern München, nachdem Jupp Heynckes den Rekordmeister zum Ende der aktuellen Saison verlassen wird. Doch die Bayern entschieden sich letztlich für eine Verpflichtung von Niko Kovac von Eintracht Frankfurt.

sid/phk

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