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Eklat bei WM in Katar: Ex-Stürmerstar Eto‘o greift YouTuber an – Video hält alles fest

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Ex-Fußball-Profi Samuel Eto‘o steht im Stadion und kratzt sich den Kopf.
Kameruns Fußball-Legende und FIFA-Botschafter Samuel Eto‘o wurde gegenüber eines YouTubers handgreiflich. © IMAGO / PanoramiC

Unschöne Szene bei der Fußball-WM 2022 in Katar: In Doha attackiert Kameruns Fußball-Legende Samuel Eto‘o einen YouTube-Filmer körperlich.

Doha - Samuel Eto‘o, Stürmer-Legende und heutiger Verbandspräsident sowie FIFA-Botschafter Kameruns, sorgte am Montagabend für einen waschechten Skandal bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar.

Eto‘o-Ausraster: Frage nach WM-Qualifikationsspiel provoziert Ex-Stürmerstar

Am Rande der Achtelfinal-Begegnung Brasilien und Südkorea (4:1) posierte Samuel der Ex-Profi (u.a. FC Barcelona und FC Chelsea) zunächst für Seflie-Aufnahmen mit Fans.

Als ein Mann mit Kamera dazustieß, um den 41-Jährigen zu filmen, spitzte sich die Situation rasch zu. Laut des algerischen Fußball-Portals DZ foot habe der YouTube-Filmer, der angeblich aus Algerien stammt, Eto‘o unter anderem auf eine umstrittene Schiedsrichterleistung des Unparteiischen Bakary Gassama angesprochen. Der Referee hatte im März das WM-Qualifikationsspiel zwischen Algerien und Kamerun geleitet, Kamerun konnte sich hierbei dank eines Last-Minute-Treffers mit 2:1 durchsetzen. In algerischen Medien wurde Gassama nachträglich für einige umstrittene Entscheidungen während der Partie, die das Aus für das nordafrikanische Land besiegelte, teils heftig kritisiert.

Brutaler Tritt gegen YouTuber, Anzeige gegen Eto‘o angekündigt

Obwohl mehrere Personen versuchten, Samuel Eto‘o zurückzuhalten, riss sich dieser los, um den Influencer anzugehen. Videoaufnahmen, die sich rasch auf den Social-Media-Plattformen verbreiteten, belegen, wie bei Kameruns Fußball-Legende sämtliche Sicherungen durchbrannten und er seinem Gegenüber sein Knie gegen den Kopf rammte. Ein Videomitschnitt der unschönen Szene findet sich unter anderem auf Twitter.

Der geschädigte YouTuber kündigte in einem Video-Post an, Eto‘os Übergriff bei den lokalen Behörden anzuzeigen. (SID)

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