Fauxpas des Senders

„Dickes Sorry“ von Sky nach grobem Bundesliga-Schnitzer im TV: „Das tut weh“

Bundesliga, SC Freiburg, Twitter, Sky
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Der SC Freiburg wurde als "Schwaben" bezeichnet.

Dem Pay-TV-Sender Sky ist vor dem 30. Spieltag ein grober Schnitzer passiert. Die Bezeichnung eines Bundesligisten ging deutlich in die Hose.

  • Die Bundesliga* wird auch am ersten Juni-Wochenende von Spannung geprägt sein. 
  • Am Freitag (5. Juni) beginnt der 30. Spieltag der höchsten deutschen Spielklasse*. 
  • TV-Sender Sky, der die Partie SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach nicht überträgt, leistete sich einen groben Schnitzer.

Freiburg - Wer zu Bundesliga-Vereinen* in der Sport-Berichterstattung Synonyme sucht, der bedient sich häufig geografischen Begriffen. So schaltet Pay-TV-Sender Sky bei der Bundesliga*-Konferenz hin und wieder zum FC Bayern München* mit den Worten: „Ab an die Isar“. Ein anderes Beispiel dazu ist die Weser in Bremen*, der Rhein in Köln oder die Elbe in Hamburg. 

Sky mit Missgeschick: Freitagabendpartie falsch angekündigt

Auch Derbys bekommen so ihre Begriffe. Das Revier-Derby tragen Borussia Dortmund und Schalke 04 zweimal pro Saison aus. Und wer am Freitagabend (5. Juni) die Partie SC Freibug gegen Borussia Mönchengladbach schaut, der hört bestimmt auch oft „die Breisgauer“ oder das an die 1970er Jahre angelehnte „die Fohlen“ für die Gäste. Doch ein Synonym ist nun deutlich in die Hose gegangen, und Sky hat sich schon entschuldigt. 

Sky leistet sich Fauxpas: SC Freiburg postet sofortige Reaktion

Der Überraschungsverein SC Freiburg von Christian Streich ist in Baden-Württemberg beheimatet. Und dort wird unter den Einwohnern ganz klar zwischen Badenern und Schwaben unterschieden. Für den jeweils anderen wäre die falsche Bezeichnung ein absolutes No-Go. Sticheleien sind nicht ausgeschlossen. 

Sky leistete sich allerdings einen Mega-Fauxpas und kündigte bei Sky Sport News HD an, dass die „Schwaben“ gegen Gladbach auf Manuel Gulde verzichten müssen. Allerdings sind die Freiburger „Badener“, was natürlich zur Empörung auf Twitter führte. Der Verein schrieb: „Das tut weh“. 

Sky nach Schnitzer mit Entschuldigung

Auch der TV-Sender merkte den Fehler und entschuldigte sich bei den Badenern. Und wie der sympathische Klub so ist, nahm er das Missgeschick sportlich. Auf Twitter schrieben sie: „Fehler passieren! Aber bei ‚Schwaben‘ mussten wir intervenieren ...“. Sky schrieb: „Oh weia! Dickes Sorry in den Breisgau!“. Ein durchaus amüsantes und harmonisches Hin und Her zwischen Sender und Verein. 

Ja, da würde es dem einen oder anderen FC-Bayern-Fan kalt den Rücken runterlaufen, wenn einer den Rekordmeister* als „Löwen“ bezeichnen würde oder der BVB-Anhänger plötzlich zu den „Knappen“ gehören würde. Und wenn am Samstag Bayer 04 Leverkusen auf den FC Bayern München* (bei tz.de im Live-Ticker) trifft, dann sollte bei „Bayer gegen Bayern“ äußerst penibel auf die Endung geachtete werden. 

Für alle, die Sky abonniert haben, geht es spätestens ab Samstag (Konferenz im Live-Ticker von tz.de) von der Elbe bis zur Isar in den Stadien* wieder rund. 

ank/dpa

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