3:2! Kassel Huskies siegen im Hessenderby über Bad Nauheim knapp

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Die Kassel Huskies haben das Hessenderby im Eishockey am Sonntagabend vor 4000 Zuschauern gewonnen.

Eishockey. Zum 40. Geburtstag der Kasseler Eissporthalle begrüßten die Huskies am Sonntag den EC Bad Nauheim. Dabei mussten die Hausherren neben ihren Langzeitverletzten und dem am Fuß verletzten Toni Ritter auch auf Manuel Klinge (grippaler Infekt) verzichten. Dennoch setzten sich die Huskies mit 3:2 im Hessenderby durch.

Die Zuschauer bekamen nach abwartenden ersten Spielminuten druckvolle Huskies zu sehen, die in der fünften Spielminute durch Downing und Hungerecker zwei gute Torchancen nicht nutzen. In dieser Phase musste Ketter auf der Strafbank Platz nehmen. Und diesmal nutzten die Huskies diese Überzahl. MacKenzie spielte den links freistehenden Proft an, der den Puck zum 1:0 im Winkel versenkte. Der ECK machte fortan weiter Druck, in der 14. Minute traf DeBlois jedoch nur das Gestänge und erneut Hungerecker scheiterte kurz darauf an Guryca im Tor der Nauheimer.

Im eigenen Power-Play erspielten sich die Gäste einige Chancen, doch eine wache Abwehr der Huskies und ein gut reagierender Markus Keller sorgten für den 1:0-Pausenstand.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes mussten die Huskies eine doppelte Unterzahl überstehen, in der Keller unzählige Distanzschüsse abzuwehren hatte und zudem half auch noch der Pfosten (24.) beim Torschuss von Vitalij Aab. Kurz darauf vergaben die Huskies noch eine Chance, als DeBlois einen Maginot-Schuss knapp am Tor vorbei lenkte. Im direkten Gegenzug erzielte Aab nach Zuspiel von Meisinger jedoch den 1:1 Ausgleich für die Roten Teufel.

Die Schlittenhunde ließen nach dem Gegentreffer jedoch nicht den Kopf hängen, sondern erhöhten die Schlagzahl. So kamen sie durch Downing (26.) sowie Pimm und Merl kurz darauf zu guten Möglichkeiten. Nach 30 gespielten Minuten tänzelte sich Maginot durch die Nauheimer Hintermannschaft, doch erneut hieß die Endstation Jan Guryca.

Zum Ende des zweiten Drittels legten die Gäste nochmal zu, erspielten sich Chancen durch Dineen (34. und 37.) und Meisinger, konnten Keller jedoch nicht überwinden. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die zweite Pause.

In den Schlussabschnitt starteten die Roten Teufel aggressiver, attackierten die Huskies schon am eigenem Tor, konnten sich jedoch keine klaren Chancen erspielen. Und so waren es die Nordhessen, die erneut in Führung gingen. Abermals im Powerplay, diesmal war es Pimm, der am langen Pfosten stehend den Reebound nach einem Merl-Schuss nur noch im leeren Tor unterbringen musste (43.).

Dieses Tor schien die Kasseler weiter zu beflügeln. Carciola wirbelte durch die Nauheimer Abwehr, Downing vergab in der 55. Minute freistehend und auch Hanusch, Pimm und Boiarchinov konnten den Puck kurz darauf nicht am Nauheimer Schlussmann vorbeibringen. Und sie zwangen die Gäste zu Fehlern, so auch in der 51. Minute als Merl einen Aufbaupass im Angriffsdrittel abfing, allein auf Guryca zulief und ihm das Spielgerät zum 3:1 durch die Hosenträger spitzelte.

Zwar kamen die Kurstädter bei einer 3-5 Überzahl, durch ein Tor von Dineen, nochmal auf 3:2 heran (53.), konnten in der Folge, auch auf Grund eigener Strafen, das Spiel nicht mehr drehen.

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