Darum läuft es besser als letzte Saison: Husky Justin Kirsch im Interview

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Trifft gerne, egal gegen wen: Huskies-Stürmer  Justin Kirsch.

Die Kassel Huskies machen gerade die DEL2 unsicher, führen mit einem Spiel weniger die Tabelle an - auch nach der 2:5 Niederlage beim Meister Ravensburg. Husky Justin Kirsch über den Saisonstart und wie es ist, gegen den Ex-Verein zu treffen.

Eishockey. Die Schlittenhunde überzeugten bisher als Kollektiv. Justin Kirsch steht sinnbildlich für den gelungenen Auftakt im September, war als DEL2- Spieler des Monats September nominiert (Platz drei) und hat 13 Scorerpunkte auf seinem Konto. Am Sonntag, 18.30 Uhr, treffen die Schlittenhunde auf den ESV Kaufbeuren. Warum es bei den Huskies deutlich besser läuft als letzte Saison, darüber sprachen wir nach dem Training der Huskies mit Justin Kirsch. 

EXTRA TIP: Justin, gleich geht es für euch noch zur Videoanalyse. Szenen in denen ihr euch falsch verhalten habt dürfte es kaum geben, oder?

Justin Kirsch: Es lief ganz gut, das stimmt. Aber der Coach wird gleich genug Dinge ansprechen, die wir noch besser machen können. Du hast in der Saison 2015/16 schon in Kassel gespielt. Warum wolltest du nochmal für die Huskies auf dem Eis stehen? Ich habe unter Tim Kehler schon in Frankfurt gespielt und mag es, wie er seine Teams spielen lässt. Zudem sind hier tolle Spieler und ich mag die Stadt, deswegen habe ich die Chance genutzt, zurückzukommen.

Die letzte Saison war für die Huskies-Fans echt hart. Warum läuft es bei euch jetzt so gut?

Unser Spielstil passt einfach perfekt zur Mannschaft. Zudem haben wir viele Spieler, die sich beweisen wollen und hart dafür arbeiten, das Beste aus sich herauszuholen.

Wie würdest du denn euren Spielstil beschreiben? Was erwartet der Trainer von euch?

Tim Kehlers Stil ist sehr nordamerikanisch. Das bedeutet sehr aggressiv, mit robusten Spielern die da hingehen, wo es wehtut. Gleichzeitig haben wir viele schnelle Spieler, die aber auch technisch stark sind. So haben wir einen guten Mix, der hilft, unser Spiel aufzuziehen. 

Auch für dich lief es ja ganz gut. Hast du das vor der Saison erwartet? 

Ich will einfach meinen Job machen und der ist es, Tore zu erzielen. Ich liebe es einfach Tore zu schießen! Und neben mir spielen mit Corey Trivino und Richie Mueller zwei Top-Spieler, das macht es einfacher.

Im letzten Heimspiel hast du gegen deinen alten Verein, die Heilbronner Falken, getroffen und ihr habt 7:1 gewonnen. Wie hat sich das angefühlt?

Das war klasse! Egal gegen welches Team es geht – ich will treffen. Das ist jedes Mal ein tolles Gefühl. Ich kann nur Gutes über meine drei Jahre in Heilbronn sagen, aber ich bin jetzt ein Spieler der Kassel Huskies.

Fußballer jubeln ja fast nie, wenn sie ein Tor gegen ihren alten Verein schießen. 

Ja, was soll ich dazu sagen (lacht). Dass es für mich ein sehr emotionales Spiel war, ginge sicher zu weit, aber ich hatte mir fest vorgenommen, ein Tor gegen mein altes Team zu erzielen.

Was könnt ihr dieses Jahr als Team erreichen, was habt ihr euch vorgenommen?

Wir sind momentan Tabellenführer, das wollen wir natürlich noch ein bisschen bleiben und in die Playoffs einziehen. Wir haben ein gutes Team und wollen so weiter machen. Dafür werden wir hart arbeiten und in jedem Spiel unser Bestes geben.

Nächste Kantersieg in der eigenen Halle: Huskies schlagen Kaufbeuren

Tabellenführung behauptet: Kassel Huskies schlagen ESV Kaufbeuren

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