Die nächste Identifikationsfigur geht: Auch Husky Michi Christ beendet seine Karriere

Kassel Huskies, Michi Christ
+
Hört ebenfalls auf: Husky Michi Christ

Der nächste gestandene Spieler der Kassel Huskies beendet seine Spielerkarriere. Nach Verteidiger Derek Dinger hört auch Michi Christ auf.

Eishockey. „Heute ist der Tag gekommen, an dem ich vom Profieishockey-Geschäft Abschied nehme“, schreibt der Stürmer bei Social Media. Die Kassel Huskies bestätigten den Abgang offiziell am Nachmittag.

Und ähnlich wie Derek Dinger wird auch Michi Christ nicht gänzlich vom Kasseler Eis gehen.
„Ich darf mit Stolz verkünden, dass ich dem Kasseler Eishockey und der Eishalle verbunden bleibe. Somit kann ich die Eishalle weiterhin mein zweites Zuhause nennen“, so Christ mit Dank an Eishallen-Investor Paul Sinizin und Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

Dass diese neuen Projekte im Hause der Huskies stattfinden, dürfte Fans aufatmen lassen. Ab sofort verantwortet er die Hallen-Organisation, was ihn im Rahmen der umfangreichen Renovierungsarbeiten bereits jetzt ziemlich beansprucht.

„Die Kasseler Eissporthalle war jahrelang mein zweites Zuhause. Ich kenne sie wie meine eigene Westentasche und freue mich, dass ich bei den Renovierungsmaßnahmen und dem künftigen Management involviert bin“, wird Christ in der Mitteilung der Huskies zitiert.

Nach einer turbulenten Saison wird also eine weitere Kasseler Identifikationsfigur vom Eis gehen, dem Kasseler Eishockey aber erhalten bleiben. Und verabschiedet sich mit Blick auf die Zukunft: „Wir haben eine spannende Reise vor uns, aber ich kann sagen: Kassel, es passiert was!“ 

Michael „Michi“ Christ (32) spielte mit einem Jahr Ausnahme von 2007 bis 2021 für seine Huskies. Der in Kassel geborene und aufgewachsene Christ stand mit sechs Jahren das erste Mal auf dem Eis der Kasseler Eissporthalle. In den Folgejahren sammelte er seine Erfahrungen in der Kasseler Jugend, bevor er in das renommierte Internat der Mannheimer Jungadlern wechselte. Seinen Durchbruch im deutschen Profi-Eishockey schaffte er dann aber bei den Huskies. Bereits in seinem ersten Profijahr gewann Christ mit den Schlittenhunden die Zweitligameisterschaft. Nach einem kurzen Abstecher nach Crimmitschau zog es den heimatverbundenen Sportler zurück nach Kassel – wo er parallel zu seinem Huskies-Comeback eine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Einzelhandel begann. 2014 stieg der ehrgeizige Stürmer mit den Huskies aus der Oberliga in die DEL2 auf und feierte zwei Jahre später seine zweite Zweitligameisterschaft. Mit seinen 609 Spielen im blau-weißen Trikot ist Christ der Spieler mit den zweitmeisten Spielen in der Kasseler Eishockeygeschichte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.