Eine Legende geht: Alex Heinrich kommende Saison kein Husky mehr

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Ab kommender Saison kein Husky mehr: Kapitän Alexander Heinrich.

Jerry Kuhn hat schon verlängert, das dürfte alle Huskies-Fans  gefreut haben. Heute folgt aber der Hammer: Alex Heinrich wird die Schlittenhunde verlassen. Wie es für ihn weiter geht, ist noch offen. Weitere Abgänge stehen auch fest - unter anderem in die DEL.

Eishockey. Schon dieser Satz hat es in sich, zeigt die große Wertschätzung, aber auch wie Profi-Eishockey funktioniert.

„Ich möchte Alex ‚Danke!‘ sagen für viele Jahre harter und guter Arbeit“, wird Huskies- Geschäftsführer Joe Gibbs in einer Pressemitteilung der Huskies zitiert. „Ich schätze ihn als Spieler, aber besonders auch als Person. Daher war es eine extrem harte Entscheidung, ohne ihn im kommenden Jahr zu planen. Aber solche Entscheidungen treffen zu müssen ist leider auch Teil des Eishockey-Geschäfts. Es war aber eine der schwersten der letzten Zeit“.

Heinrich war in dieser Saison von Verletzungspech verfolgt und musste die Saison noch weit vor den Playoffs nach einem Fußbruch vorzeitig beenden. Damit geht eine Legende - und das wohl nicht ganz freiwillig, wenn man zwischen den Zeilen liest.

Bildergalerie: Heinrichs Karriere bei den Huskies in Bildern

„Alex hat die Kassel Huskies während seiner gesamten Karriere mit Klasse und einem sehr hohen Maß an Engagement vertreten", so Huskies-Trainer Tim Kehler, der gerade in seiner Heimat Vancouver unter Quarantäne steht.  

"Als Kapitän war er das Gesicht unseres Teams und in der Kasseler Eishockeygemeinde ein positives Vorbild für alle Jugendspieler in der Region. Er hatte eine tolle Karriere in Kassel und es war eine Freude, ihn zu trainieren. Leider war er während einer unserer erfolgreichsten Spielzeiten verletzt und konnte aufgrund seines gebrochenen Fußes nicht spielen. Aber er setzte in seiner täglichen Arbeit alles daran, um möglicherweise in den Playoffs doch dabei sein zu können.“ Auch Kehler schließt mit besten Wünschen an den Kapitän: „Ich wünsche ihm alles Gute und weiß, dass er auf jedem Weg, den er wählt, erfolgreich sein wird.“

Habe Standort wahnsinnig viel zu verdanken

„Ich habe dem Eishockeystandort wahnsinnig viel zu verdanken", wird Heinrich in der Mitteilung der Huskies zitiert, "daher gehe ich hier nicht im Unreinen. Ich weiß, dass das Geschäft so ist und auch, dass Tim bei der Kaderplanung einen Plan hat. Daher ist es nun für mich an der Zeit, mich bei der Organisation Kassel Huskies, meinen Mitspielern, Ehrenamtlichen und ganz besonders den Fans zu bedanken, die in den Jahren immer hinter mir und den Huskies standen.“ Wie es für ihn weitergeht ist derzeit noch unklar: „Dazu werde ich mir in den kommenden Wochen Gedanken machen. Die jetzige Situation mit dem Coronavirus ist auch nicht leicht. Daher werde ich mir mit der Entscheidung bezüglich meiner Zukunft Zeit lassen.“

Kirsch, Bettahar, und Walters gehen - Karachun mit Vertrag in DEL

Neben Justin Kirsch, der zu den Falken aus Heilbronn zurück wechselt, werden auch Alexander Karachun, Noureddine Bettahar und Nick Walters nicht in die Eissporthalle zurückkehren. „Alex Karachun geht nach einer großartigen Saison in Kassel in die DEL zurück“, verrät Trainer Tim Kehler. Wohin? Karachun soll sich mit der Düsseldorfer EG bereits einig sein. Offiziell wurde der Wechsel noch nicht vermeldet.

Und auch dass Bettahar und Walters nicht wieder an der Fulda spielen werden, ist sicher. „Wir danken diesen Spielern für ihren wertvollen Beitrag und wünschen ihnen viel Erfolg“, so Kehler zum Abschied des Quartetts.

ECK-Torhüter Jerry Kuhn hat derweil seinen Vertrag verlängert. Zur Meldung geht's hier.

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