Die Eishockeyjugend braucht und will sie: Wann kommt die zweite Eisfläche für Kassel?

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Jetzt noch ein reiner Parkplatz, bald soll neben der Eissporthalle aber eine zweite Eisfläche gebaut werden. Besonders dem Kasseler Eishockey-Nachwuchs würde eine zweite Eisfläche gut tun.

Mit stolzen 700.000 Euro fördert die Stadt Kassel ihre Sportvereine. Für die Kassel Huskies ist gar eine Million Euro für den Bau der zweiten Eisfläche verplant. Doch wann kommt diese, für den Eishockey-Unterbau so wichtige zweite Eisfläche?

Eishockey. Momentan haben die Huskies wohl andere Sorgen. Nach einer enttäuschenden Saison muss schließlich ein neues Team zusammengestellt werden. Allerdings wird die zweite Eisfläche schon seit November 2017 herbeigesehnt, als bekannt wurde, dass die zweite Eisfläche gebaut wird. Seitdem ist wenig passiert.

Auf Nachfrage, wie weit fortgeschritten die Planungen schon sind, hieß es im August 2018 von Seiten der Huskies: „Bei der zweiten Eisfläche sind wir weiterhin in sehr konstruktiven Gesprächen mit der Stadt, um das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu bringen. Sobald hier konkrete Ergebnisse vorliegen werden wir sofort informieren.“ Die Stadt Kassel, die den Bau der Halle fördert, schrieb damals auf EXTRA TIP-Anfrage: „Die Stadt Kassel hat einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung gestellt und die Aufstellung eines notwendigen Bebauungsplans beschlossen, beides bereits im Dezember 2017. Wir sind seitdem weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit Joe Gibbs und hoffen auf eine baldige Entscheidung in der Sache.“

Huskies und Stadt Kassel sind weiterhin in Gesprächen

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs.

Rund sieben Monate später fragten wir wieder nach. Wie weit sind die Planungen jetzt? Die Antwort: „Die Kassel Huskies befinden sich nach wie vor in Gesprächen mit der Stadt zum Thema zweite Eisfläche. Verschiedene Alternativen sind in der Diskussion und in der weiteren Prüfung. Für die aktuelle Planung liegen grobe Entwurfsideen vor, die dann, wenn eine Entscheidung getroffen worden ist, verfeinert werden.“ Federführend für das Fortschreiten der Planungen seitens der Huskies ist Geschäftsführer Joe Gibbs. Aus dem Rathaus heißt es dazu: „Die Stadt hält an ihrem Vorhaben fest, im Sportareal Auepark eine Trainingsfläche für den Kasseler Eissport realisieren zu wollen. Die Planungen dafür laufen.“

Man will die zweite Eisfläche bauen, da ist man sich einig. Wann der Bau der zweiten Eisfläche beginnen soll, ist allerdings noch offen. „Ohne konkrete Bauplanung ist eine zeitliche Zielsetzung nicht empfehlenswert“, heißt es von den Huskies auf die Frage, wann der Bau der Halle startet oder man sich ein Datum als Ziel gesetzt habe. Man sehe sich aber auf einem guten Weg das Bauvorhaben realisieren zu können und damit dem Kasseler Profieishockey und auch den Jugendmannschaften optimalere Trainingsbedingungen bieten zu können. Bessere Trainingsbedingungen fordert die EJK (Eishockey-Jugend Kassel) schon länger.

"Wir brauchen bessere Eiszeiten"

Bei einem Pressegespräch hatte Matthias Kolodziejczak erst vor kurzem die Wichtigkeit der zweiten Eisfläche angesprochen. „Wir brauchen bessere Eiszeiten“, sagte der EJK Vorsitzende. Es sei zum Beispiel für Berufstätige schwierig, ihre Kinder bereits um 15 Uhr in die Eishalle zur Laufschule zu bringen.

Matthias Kolodziejczak.

„Mit den aktuellen Möglichkeiten stoßen wir an unsere Grenzen“, so Kolodziejczak. Eine zweite Eisfläche würde auch die Chance erhöhen, zu einem Landesstützpunkt des DEB zu werden. „Sowohl die Stadt als auch die KSE (Kassel Sport & Entertainment GmbH, Anm.d.Red.) haben ein gemeinschaftliches Ziel, den Eishockeysport in Kassel weiter zu fördern und auszubauen“, teilen die Huskies mit. Die Frage ist nur wann, denn die jungen Eishockeycracks warten sehnsüchtig.

Fotostrecke: Saisonabschluss für Eishockey Jugend Kassel

 © Schardt
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