Sechste Heimniederlage in Folge: Kassel Huskies unterliegen Bayreuth Tigers nach Verlängerung

Aufschwung beendet: Nach zwei Siegen verloren die Kassel Huskies am Sonntagabend mit 4:5 (1:2,2:1,1:1,0:1) nach Verlängerung gegen die Bayreuth Tigers.

Eishockey. Somit verpassten die Huskies bei der 4:5 (1:2, 2:1,1:1,0:1) Niederlage nach Verlängerung ihren dritten Sieg in Folge. Zwar ging der Gast aus Bayreuth als Tabellenletzter in die Partie, doch ähnlich wie die Huskies hatten die Tigers zuletzt ordentlich gepunktet und ihre letzten drei Spiele gewonnen – unterschätzen durfte man die Tigers also keineswegs.

Bildergalerie: Huskies verpassen Heimsieg gegen Schlusslicht Bayreuth Tigers

 © Soremski
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Die Mannschaft des Trainerduos Kehler/Carpenter dagegen wollten ihren Fans endlich mal wieder einen Heimsieg schenken – doch das misslang, immerhin ein Punkt holte ihr Team am Sonntag, wartet aber nun seit sechs Spielen auf einen Heimerfolg in der Kasseler Eissporthalle.

Die Schlittenhunde begann allerdings richtig stark - und belohnten sich auch prompt dafür: Nur zwei Minuten waren gespielt, da überwand Andy Reiß den Ex-Frankfurter Brett Jaeger im Tor der Tigers mit einem sauberen Bauerntrick. Super Beginn der Schlittenhunde, die es aber verpassten nachzulegen, denn besonders Brett Jaeger im Tor wirkte verunsichert. Stattdessen fanden die Bayreuth Tigers besser ins Spiel und kamen durch Kevin Kunz zum 1:1 Ausgleich (14.), ehe kurz vor Drittelende Martin Heider in Überzahl gar zur 2:1 Führung für die Tigers traf (18.).

Carpenter und Kehler fanden dann aber wohl die richtigen Worte in der Pause, denn wieder legten die Huskies einen guten Start hin – Sam Povorozniouk vollendete einen mustergültigen Pass von Adriano Carciola zum 2:2 (24.). Allerdings währte die Freude über den Ausgleich nur kurz, weil Juuso Ralaja nur eine Minute später den alten Abstand wiederherstellte und das 3:2 für das Tabellenschlusslicht erzielte. Danach nahmen die Huskies-Trainer Melichercik vom Eis, für ihn kam Goalie Leon Hungerecker.

Es war ein äußerst unterhaltsames Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kronawitter (28.) und Busch (31.) vergaben dabei beste Chance für die Gäste, Ritter (28.), Povorozniouk (35.) und Mueller (36.) scheiterten für die Huskies an Jaeger, der mittlerweile besser in die Partie gefunden hatte. Richtig gut machte es dann Husky-Tylor Gron, der den erneuten Ausgleich erzielte (36.). Über zu wenige Tore durften sich die 2591 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle heute nicht beschweren. Aber ihnen wären weniger Tore und ein Sieg ihrer Huskies wohl lieber gewesen.

So kamen die Fans im weiteren Verlauf noch in den Genuss von drei Toren. Zunächst traf Mark Heatley zur Führung für die Tigers (43.) die Toni Ritter aber noch kurz vor dem Ende ausgleichen konnte (54.). Beide Mannschaften erzielten ihre Tore in Überzahl.

Noch schlimmer wie die Niederlage war dann das böse Foul von Heider, der Jens Meilleur so hart checkte, dass dieser mit dem Kopf gegen die Bande krachte und behandelt werden musste. Ob Meilleur eine Verletzung davongetragen hat, sollen Untersuchungen am Montag ergeben. Für das Foul kassierte Heider zumindest eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer.

In der Verlängerung machten die Huskies zwar zunächst viel Druck, mussten sich aber nach einem Konter der Tigers, den Sebastian Busch erfolgreich abschloss, geschlagen geben (62.).

Damit ist der Aufschwung der Kassel Huskies schon wieder vorbei. Zwar nehmen die Huskies einen Punkt mit, warten aber nun schon seit dem 12. Oktober auf einen Heimerfolg. Damals gewannen die Huskies gegen die Heilbronner Falken, der Trainer hieß da noch Rico Rossi.

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